Kala und die Clique

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moka07 Avatar

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Der Debutroman von Colin Walsh entführt den Leser an einen kleinen Ort an der Westküste Irlands. Helen, einst Mitglied einer unzertrennlichen Jugendclique, kommt nach 15 Jahren in ihren Heimatort zurück. Dort trifft sie auch auf Mitglieder ihrer ehemaligen Clique. Alle sind älter geworden, haben ihr eigenes Leben und Erinnerungen werden wach. Als dann menschliche Überreste gefunden werden, kommt die Frage nach Kala wieder auf. Helen's damalige Freundin verschwand vor 15 Jahren spurlos. Man hat nie wieder etwas von ihr gehört.
Die Geschichte wird aus den Blickwinkeln der einzelnen Cliquenmitgliedern erzählt. Der Leser erfährt sowohl etwas über die Gegenwart als auch viel über die Vergangenheit. Leider gibt es immer wieder Längen, gerade in der ersten Hälfte des Buches. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte aber an Fahrt auf und man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flott und schnörkellos und auch das Cover ist passend gewählt.