Krasses Debüt

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laurel Avatar

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Die letzten hundert Seiten haben mich richtig gepackt – ich wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte rund um Kalas Verschwinden ist spannend aufgebaut und entwickelt einen starken Sog.

Nach und nach lernt man die Freundesgruppe besser kennen. Durch die wechselnden Perspektiven von Helen, Mush und Joe sowie die Zeitsprünge zwischen 2003 und der Gegenwart fügen sich die einzelnen Puzzleteile immer klarer zusammen. Vergangenheit und Gegenwart greifen dabei stimmig ineinander.

Zum Ende hin zieht das Tempo deutlich an, was für zusätzliche Spannung sorgt. Auch die Figuren sind gelungen gezeichnet: vielschichtig, mit Grautönen und dadurch sehr authentisch. Besonders Kala, Helen und Mush sind mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Es fühlt sich an, als würde ich mich dem Weglegen des Buchs gute Freunde verlieren. Deshalb würde ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen – es wäre schön, noch mehr über die Zukunft der Figuren zu lesen.