Mehr als nur ein Thriller
Eine irische Kleinstadt, eine enge Freundesgruppe und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit: Kala wird im Englischen als Thriller vermarktet, aber das trifft es meiner Meinung nach nur teilweise. Ja, es gibt Mystery- und Spannungselemente, doch eigentlich ist es viel mehr als das. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über das Erwachsenwerden und über eine Kleinstadt, in der nichts wirklich vergessen wird.
Im Mittelpunkt stehen Helen, Joe und Mush. Fünfzehn Jahre nachdem sie ihre Heimat verlassen haben, treffen sie wieder dort aufeinander. Helen ist wegen einer Hochzeit zurück, Joe ist inzwischen ein erfolgreicher Musiker und kommt zur Eröffnung eines Clubs in die Stadt, und Mush ist der Einzige, der geblieben ist und noch immer im Café seiner Mutter arbeitet. Früher gehörten sie zu einer größeren Clique, die unzertrennlich war, bis ihre Freundin Kala plötzlich spurlos verschwand. Was damals wirklich passiert ist, wurde nie aufgeklärt. Doch als Kalas Überreste gefunden werden, holt die Vergangenheit die drei wieder ein.
Der Einstieg in die Geschichte ist eher ruhig. Zunächst lernen wir die Figuren und ihr heutiges Leben kennen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen sich nach und nach zeigt, wie die Freundesgruppe damals war und was sich in jenem Sommer ereignet hat. Obwohl die Handlung langsam beginnt, war ich sofort in der Geschichte drin. Das liegt vor allem am Schreibstil: sehr atmosphärisch, bildhaft und nah an den Figuren. Man hat das Gefühl, selbst durch die Straßen der Kleinstadt zu gehen und Teil dieser Gruppe zu sein.
Besonders gelungen fand ich die Charakterzeichnungen. Die Figuren werden Stück für Stück greifbarer, mit all ihren Erinnerungen, Schuldgefühlen und ungelösten Fragen. Gleichzeitig wächst die Spannung immer weiter, weil man unbedingt wissen will, was damals wirklich passiert ist. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto schneller und auch bedrohlicher wird sie.
Kala ist damit nicht nur spannend, sondern auch emotional sehr mitreißend. Für mich eine klare Leseempfehlung. 4,5/5 Sterne
Im Mittelpunkt stehen Helen, Joe und Mush. Fünfzehn Jahre nachdem sie ihre Heimat verlassen haben, treffen sie wieder dort aufeinander. Helen ist wegen einer Hochzeit zurück, Joe ist inzwischen ein erfolgreicher Musiker und kommt zur Eröffnung eines Clubs in die Stadt, und Mush ist der Einzige, der geblieben ist und noch immer im Café seiner Mutter arbeitet. Früher gehörten sie zu einer größeren Clique, die unzertrennlich war, bis ihre Freundin Kala plötzlich spurlos verschwand. Was damals wirklich passiert ist, wurde nie aufgeklärt. Doch als Kalas Überreste gefunden werden, holt die Vergangenheit die drei wieder ein.
Der Einstieg in die Geschichte ist eher ruhig. Zunächst lernen wir die Figuren und ihr heutiges Leben kennen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen sich nach und nach zeigt, wie die Freundesgruppe damals war und was sich in jenem Sommer ereignet hat. Obwohl die Handlung langsam beginnt, war ich sofort in der Geschichte drin. Das liegt vor allem am Schreibstil: sehr atmosphärisch, bildhaft und nah an den Figuren. Man hat das Gefühl, selbst durch die Straßen der Kleinstadt zu gehen und Teil dieser Gruppe zu sein.
Besonders gelungen fand ich die Charakterzeichnungen. Die Figuren werden Stück für Stück greifbarer, mit all ihren Erinnerungen, Schuldgefühlen und ungelösten Fragen. Gleichzeitig wächst die Spannung immer weiter, weil man unbedingt wissen will, was damals wirklich passiert ist. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto schneller und auch bedrohlicher wird sie.
Kala ist damit nicht nur spannend, sondern auch emotional sehr mitreißend. Für mich eine klare Leseempfehlung. 4,5/5 Sterne