Mord in der Provinz
2003 verschwindet in einer irischen Kleinstadt Kala, ein sechzehnjähriges Mädchen. Sie war Teil einer Gruppe von Teenagern, die nach diesem Ereignis auseinanderbrach. Fünfzehn Jahre später kommen drei Mitglieder der Gruppe wegen einer Hochzeit zurück in die Heimat. Doch mit den Feierlichkeiten ist es schnell vorbei, da Kalas Leiche gefunden wird.
Kala lässt sich gut gelesen. Dennoch brauchte ich ein wenig, um wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei Freunde erzählt. Dies war anfangs etwas verwirrend, da ich trotz Personenverzeichnis noch kein klares Bild vor Augen hatte. Zudem springt die Handlung innerhalb eines Kapitels immer wieder von Gegenwart zu Vergangenheit. Auch der immer wieder auftauchende irische Slang macht die Sache nicht unbedingt leichter.
Sind diese anfänglichen Schwierigkeiten überwunden, ist das Buch sehr spannend und insgesamt habe ich es gerne gelesen. Zwei Kritikpunkte bleiben jedoch. Einer betrifft die Erzählweise. Der Autor lässt den Lesern bröckchenweise Informationen zukommen und liefert immer neue Hinweise, die dann erst etwas später aufgeklärt werden. Das ist in Krimis an sich keine unübliche Vorgehensweise. Was mich hier stört ist, dass dies alles Informationen sind, die den Hauptpersonen komplett vorliegen. Kennt man sie als Leser, ist der ganze Fall ziemlich offensichtlich und von der Geschichte bleibt nicht viel übrig. Der zweite Punkt betrifft die Hintergründe. Da erscheint mir vieles zu unplausibel. Auch wenn vieles vertuscht wurde, so hätten doch mehr Fragen gestellt werden müssen.
Kala lässt sich gut gelesen. Dennoch brauchte ich ein wenig, um wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei Freunde erzählt. Dies war anfangs etwas verwirrend, da ich trotz Personenverzeichnis noch kein klares Bild vor Augen hatte. Zudem springt die Handlung innerhalb eines Kapitels immer wieder von Gegenwart zu Vergangenheit. Auch der immer wieder auftauchende irische Slang macht die Sache nicht unbedingt leichter.
Sind diese anfänglichen Schwierigkeiten überwunden, ist das Buch sehr spannend und insgesamt habe ich es gerne gelesen. Zwei Kritikpunkte bleiben jedoch. Einer betrifft die Erzählweise. Der Autor lässt den Lesern bröckchenweise Informationen zukommen und liefert immer neue Hinweise, die dann erst etwas später aufgeklärt werden. Das ist in Krimis an sich keine unübliche Vorgehensweise. Was mich hier stört ist, dass dies alles Informationen sind, die den Hauptpersonen komplett vorliegen. Kennt man sie als Leser, ist der ganze Fall ziemlich offensichtlich und von der Geschichte bleibt nicht viel übrig. Der zweite Punkt betrifft die Hintergründe. Da erscheint mir vieles zu unplausibel. Auch wenn vieles vertuscht wurde, so hätten doch mehr Fragen gestellt werden müssen.