Schwache Umsetzung

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librilicious Avatar

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The Guardian hat ein „spannungsgeladendes Debüt“ versprochen, und es hat ja tatsächlich alles um ein zu werden, doch leider war es für mich, die erste Enttäuschung in diesem Frühjahr. Die Leseprobe sowie das Inhaltverzeichnis klangen auch sehr vielversprechend, sodass ich mich auf dieses Buch unheimlich gefreut habe. Lieder wurden die hohen Erwartungen nicht erfüllt. Dieser Roman, der gern ein Thriller wäre, hat so gut wie keinen Spannungsbogen. Die sehr detailreichen und konzeptlosen Beschreibungen haben das Lesen sehr erschwert. Auch die kurzen Kapitel aus verschiedenen Sichten konnten das Ganze nicht retten, der zeitliche Wechsel hat mich umso mehr verwirrt. Ich habe mich auf fast zwei Dritteln des Buches gefragt wann es endlich losgeht und als der Showdown dann endlich kam, war es nicht der Rede wert. Es hätte ein schöner „Comming-of-age“ Roman werden können, denn es hat eigentlich alles, was es dafür braucht: eine wunderschöne Kulisse und ein Geheimnis, was gelüftet werden muss.