Spannend und bildgewaltig

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Vom Cover her wäre ich vielleicht gar nicht hängengeblieben, aber der Klappentext verspricht einiges an Spannung. Eine Erwartung, die nicht enttäuscht wird.
Die Hamdlung beginnt mit dem
auffinden von sterblichen Überresten, die bald der vor über 15 Jahren verschwundenen Kala zugeordnet werden können. Dies fällt in die Zeit, in der eine Hochzeit stattfinden soll. Zu der Helen von Kanada nach Kinlough, einem kleinen Städtchen im Westen Irlands zurückkehrt - und damit auf die Vergangenheit stösst. Zu ihrer Clique von damals gehörten neben Kala und Helen auch Mush, Aidan, Joe und Aoife. Schon beginnt ein wirres Aufdecken der Ereignisse von damals, jeweils erzählt aus Sicht von Mush, Joe und Helen.
Es ist nicht einfach ein Aufdecken eines mutmasslichen Verbrechens, die Erzählung ist viel mehr. Dem Autoren gelingt es, den einzelnen Figuren Profil und eine eigene Stimme zu geben. Hinzu kommt eine bildhafte Sprache, die uns direkt mach Kinlough katapultiert. Ein tolles, sehr zu empfehlendes Debüt, für das man sich gern Zeit lässt.