Was ist damals in der Clique passiert?

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Im Sommer 2003 gibt es eine Clique von drei Mädchen und drei Jungen, die alle in Kinlough leben und mit ihren 15 Jahren viel Blödsinn miteinander unternehmen.
Und dann verschwindet Kala und ihr Verschwinden wird nie aufgeklärt.

2018 treffen sich die anderen endlich wieder in Kinlough.
Es gibt ein paar Andeutungen, dass nicht alles rund gelaufen ist, Mush hat eine große entstellende Narbe auf der Wange. Helen hat unerklärliche Angstzustände, Joe möchte von Helen nicht gesehen werden und ist zu einem Musikstar geworden, der in seiner Heimatstadt auftreten wird, Aidan hat Selbstmord begangen.

Die Personen werden einer nach dem anderen vorgestellt und die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Helen, Mush und Joe erzählt. Jeder von ihnen hat Verletzungen davon getragen und irgendwie Schuld auf sich geladen, aber jeder einzelne wird so fein in seinen Gefühlen und Absichten dargestellt, dass ich mit jedem mitempfinden kann.

Der Schreibstil ist flüssig und man spürt mit jeder Seite des Lesens eine wachsende Bedrohung. Und dann verschwinden wieder Jugendliche.

Es entsteht ein richtiger Lesesog und mir war es kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Für mich ein ganz tolles Buch und ich gebe eine eindeutige Empfehlung ab.