Bewährte Krimikost mit neuem Ermittlerduo
Mit ihrer neuen Reihe bewegt sich Katharina Peters auf vertrautem Terrain. Das sorgt für die gewohnte Qualität, da sie ihr Handwerk versteht, bringt aber auch einige bekannte Schwächen mit sich.
Der Einstieg gelingt über einen interessanten Prolog, der Fragen aufwirft. Wie kommt es dazu, dass die Kommissarin Rebekka Just und der Berufsverbrecher Krolle gemeinsame Sache machen? Welche Rolle spielt Krolle bei der Suche nach der Wahrheit hinter dem Tod von Hannah Jakob? Und was hat das alles mit dem ungeklärten Tod eines Mädchens vor zwanzig Jahren zu tun?
Bis die Aufklärung zu Hannah Jakobs Tod in die Gänge kommt, braucht es jedoch um die 100 Seiten. Mit dieser Suche nach der Nadel im Heuhaufen erinnert die Struktur stark an andere Bücher von Katharina Peters. Zuvor werden uns die beiden Hauptprotagonisten näher vorgestellt. Die Figur von Krolle ist hierbei so widersprüchlich und umstritten angelegt, dass sie schon wieder interessant und faszinierend wirkt. Die Zusammenarbeit der beiden erfolgt jedoch nicht ohne Reibungen und ist von Misstrauen und Vorbehalten durchsetzt.
Wie bei den anderen Büchern der Autorin setzt sie nicht auf übertriebene Action, sondern auf akribische Ermittlungsarbeit. Die Handlung entwickelt sich insgesamt nur langsam, worunter die Spannung etwas leidet. Die Aufklärung ist jedoch schlüssig und gut nachzuvollziehen. So groß mein Respekt vor der Autorin ist, dieses komplexe Geflecht aus Geheimnissen und Zusammenhängen zu entwickeln und schlüssig aufzulösen, so sehr hätte ich mir ein paar überraschende Wendungen, falsche Fährten oder weitere Verdächtige gewünscht.
Auch die Ermittlerinnen der verschiedenen Reihen wirken etwas austauschbar, denn eine gewisse Hartnäckigkeit ist allen gemein. Obwohl man erfährt, wie die berufliche Vergangenheit von Rebekka Just geprägt ist, bleibt sie von ihrer Persönlichkeit her eher blass und sie erhält kaum zusätzliche charakterliche Eigenheiten, die sie von den anderen Ermittlerinnen abheben würden. Hier wird lediglich durch die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit Krolle und die unterschiedliche Herangehensweise an die Aufklärung eine neue Dynamik eingebaut.
Fazit: Wer klassische Kriminalromane mit sorgfältiger Ermittlungsarbeit schätzt, wird hier auf seine Kosten kommen. Mit dem neuen Ermittlerduo setzt sie einen neuen Akzent in ihren Bücherreihen.
Der Einstieg gelingt über einen interessanten Prolog, der Fragen aufwirft. Wie kommt es dazu, dass die Kommissarin Rebekka Just und der Berufsverbrecher Krolle gemeinsame Sache machen? Welche Rolle spielt Krolle bei der Suche nach der Wahrheit hinter dem Tod von Hannah Jakob? Und was hat das alles mit dem ungeklärten Tod eines Mädchens vor zwanzig Jahren zu tun?
Bis die Aufklärung zu Hannah Jakobs Tod in die Gänge kommt, braucht es jedoch um die 100 Seiten. Mit dieser Suche nach der Nadel im Heuhaufen erinnert die Struktur stark an andere Bücher von Katharina Peters. Zuvor werden uns die beiden Hauptprotagonisten näher vorgestellt. Die Figur von Krolle ist hierbei so widersprüchlich und umstritten angelegt, dass sie schon wieder interessant und faszinierend wirkt. Die Zusammenarbeit der beiden erfolgt jedoch nicht ohne Reibungen und ist von Misstrauen und Vorbehalten durchsetzt.
Wie bei den anderen Büchern der Autorin setzt sie nicht auf übertriebene Action, sondern auf akribische Ermittlungsarbeit. Die Handlung entwickelt sich insgesamt nur langsam, worunter die Spannung etwas leidet. Die Aufklärung ist jedoch schlüssig und gut nachzuvollziehen. So groß mein Respekt vor der Autorin ist, dieses komplexe Geflecht aus Geheimnissen und Zusammenhängen zu entwickeln und schlüssig aufzulösen, so sehr hätte ich mir ein paar überraschende Wendungen, falsche Fährten oder weitere Verdächtige gewünscht.
Auch die Ermittlerinnen der verschiedenen Reihen wirken etwas austauschbar, denn eine gewisse Hartnäckigkeit ist allen gemein. Obwohl man erfährt, wie die berufliche Vergangenheit von Rebekka Just geprägt ist, bleibt sie von ihrer Persönlichkeit her eher blass und sie erhält kaum zusätzliche charakterliche Eigenheiten, die sie von den anderen Ermittlerinnen abheben würden. Hier wird lediglich durch die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit Krolle und die unterschiedliche Herangehensweise an die Aufklärung eine neue Dynamik eingebaut.
Fazit: Wer klassische Kriminalromane mit sorgfältiger Ermittlungsarbeit schätzt, wird hier auf seine Kosten kommen. Mit dem neuen Ermittlerduo setzt sie einen neuen Akzent in ihren Bücherreihen.