Ein atmosphärischer, packender Krimi!

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Als die Kriminalpsychologin Hannah Jakob tot am Fuß einer Treppe in ihrem Haus in Hamburg - durch das Bellen ihres Hundes Kotti - schnell gefunden wird, sieht es im ersten Moment so aus, als wäre es ein Unfall. Aber die Kommissarin Rebekka Just zweifelt daran, dass es ein Unfall gewesen ist. Und tatsächlich wird bei der Obduktion Betäubungsmittel bei Hannah Jakob gefunden. Aber es finden sich keine Hinweise auf einen Täter oder Täterin. Daher wird die große Soko aufgelöst, aber Rebekka Just will nicht so schnell aufgeben und darf mit der Erlaubnis ihres Vorgesetzten weiter ermitteln.
Sie wird unterstützt von Recherchespezialisten Lone, die in Berlin beim BKA arbeitet. Lone hat früher immer viel mit Hannah Jakob zusammengearbeitet und an der Aufklärung des Mordes genauso interessiert wie Rebekka. Beim Surfen im Internet stößt Krolle auf den Mord an Hannah, die er immer verehrt und versucht hat zu beschützen. Er setzt sich mit Lone in Verbindung, und die wiederum bringt Krolle und Rebekka zusammen. Lone weiß, dass sich Krolle oft jenseits von Recht und Gesetz bewegt. Aber alle drei zusammen stellen fest, dass Hannah für ihre Seminare Cold Cases behandeln wollte. Angefangen mit dem Mord an der kleinen Liv Beeken, die man in Hahnheide gefunden hatte. Wurde Hannah ermordet, weil sie bei ihren Recherchen auf Ungereimtheiten bei der Aufklärung gestoßen ist? Auch Rebekka findet Ungereimtheiten und die drei stoßen auf ein Netz aus Lügen, welches die Grenzen zwischen Böse und Gut oder Recht und Unrecht stark verwischt, sowie auf eine Wahrheit, für die jemand bereit, erneut zu töten (Klappentext).

Der Schreibstil ist flüssig geschrieben, die Protagonisten haben Charakter, aber auch Schwächen und Macken und kommen dadurch sympathisch herüber. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Fazit: Ein atmosphärischer, packender Krimi!