Krølle gibt dem Ganzen den Pfiff
Krølle gibt dem Ganzen den Pfiff
Kaltes Versprechen von Katharina Peters beim ATB Verlag ist der erste Band der Reihe um Rebekka Just und Krølle – und gleichzeitig der letzte Auftritt von Hannah Jakob, denn sie stirbt in diesem Buch.
Die Kriminalpsychologin Hannah Jakob wird tot in ihrem Haus aufgefunden. Ein Unfall? Oder doch ein Mord? Dass es Mord ist, kommt überhaupt erst raus, weil ihr Hund gebellt und sie rechtzeitig gefunden wurde. Und dann fragt man sich natürlich: Wer hat ihr das angetan?
Ich kann mich nicht erinnern, je ein Buch von Katharina Peters gelesen zu haben – das hier war also mein erstes.
In normaler Lesedurchzeit gelesen, fand ich es spannend und plausibel. Zwischendurch gab es einige Längen, dafür war der Schluss zu kurz. Die Seitenzahl wäre ok, aber man hätte zwischendurch sparen und dafür dem Schluss noch das eine oder andere Highlight geben können.
Krølle (dänisch für „Locke") ist der Ermittler, der jenseits von Recht und Gesetz agiert, und zusammen mit Kommissarin Rebekka Just gibt er dem Buch einen gewissen weiteren Pfiff. Die beiden sind besonders – jeder hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Art und Weise, mit dem Fall und der Aufklärung umzugehen.
Dass Kotti, Hannahs treuer Hund, bei Krølle landet, fand ich auch sehr schön. Und dass die Guten tierlieb sind und die Bösen das teilweise nicht sind – und dass die Bösen am Ende evtl. verschwanden, das muss ich ja nicht extra erwähnen. Jedenfalls hat der Krimi doch etwas "Gerechtigkeit" in sich, was im realen Leben nicht geht.
In den Fällen, wo es Lokalkolorit gab, konnte man sich das gut vorstellen. Das fand ich gut ausgearbeitet.
Was mich aber stört: Warum muss man den Hauptcharakter sterben lassen? Da muss ich immer an Jo Nesbø denken und an eine englische Autorin, die die wichtigsten Personen an der Seite des Hauptakteurs umbringt. Weil ich das so brutal fand, habe ich keinen großen Gefallen mehr an den Büchern der beiden gefunden.
Dieses Buch fand ich gut. Eigentlich ist der Übergang gut, eine alte Serie stirbt und eine neue beginnt. Aber für mich als Einstieg ist das doch sehr irritierend und wäre ich Hannah Jakob Fan, würde ich sofort aussteigen.
Mein Lesezeichenfee-Fazit:
Spannend, plausibel und mit schönem Lokalkolorit. Krølle und Rebekka sind besonders – jeder mit seinem eigenen Charakter und seiner eigenen Art, den Fall anzugehen. Der Schluss wird ratzfatz abgearbeitet, und das fand ich schade. Aber insgesamt ein guter Thriller, der mir gut gefallen hat.
Kaltes Versprechen von Katharina Peters beim ATB Verlag ist der erste Band der Reihe um Rebekka Just und Krølle – und gleichzeitig der letzte Auftritt von Hannah Jakob, denn sie stirbt in diesem Buch.
Die Kriminalpsychologin Hannah Jakob wird tot in ihrem Haus aufgefunden. Ein Unfall? Oder doch ein Mord? Dass es Mord ist, kommt überhaupt erst raus, weil ihr Hund gebellt und sie rechtzeitig gefunden wurde. Und dann fragt man sich natürlich: Wer hat ihr das angetan?
Ich kann mich nicht erinnern, je ein Buch von Katharina Peters gelesen zu haben – das hier war also mein erstes.
In normaler Lesedurchzeit gelesen, fand ich es spannend und plausibel. Zwischendurch gab es einige Längen, dafür war der Schluss zu kurz. Die Seitenzahl wäre ok, aber man hätte zwischendurch sparen und dafür dem Schluss noch das eine oder andere Highlight geben können.
Krølle (dänisch für „Locke") ist der Ermittler, der jenseits von Recht und Gesetz agiert, und zusammen mit Kommissarin Rebekka Just gibt er dem Buch einen gewissen weiteren Pfiff. Die beiden sind besonders – jeder hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Art und Weise, mit dem Fall und der Aufklärung umzugehen.
Dass Kotti, Hannahs treuer Hund, bei Krølle landet, fand ich auch sehr schön. Und dass die Guten tierlieb sind und die Bösen das teilweise nicht sind – und dass die Bösen am Ende evtl. verschwanden, das muss ich ja nicht extra erwähnen. Jedenfalls hat der Krimi doch etwas "Gerechtigkeit" in sich, was im realen Leben nicht geht.
In den Fällen, wo es Lokalkolorit gab, konnte man sich das gut vorstellen. Das fand ich gut ausgearbeitet.
Was mich aber stört: Warum muss man den Hauptcharakter sterben lassen? Da muss ich immer an Jo Nesbø denken und an eine englische Autorin, die die wichtigsten Personen an der Seite des Hauptakteurs umbringt. Weil ich das so brutal fand, habe ich keinen großen Gefallen mehr an den Büchern der beiden gefunden.
Dieses Buch fand ich gut. Eigentlich ist der Übergang gut, eine alte Serie stirbt und eine neue beginnt. Aber für mich als Einstieg ist das doch sehr irritierend und wäre ich Hannah Jakob Fan, würde ich sofort aussteigen.
Mein Lesezeichenfee-Fazit:
Spannend, plausibel und mit schönem Lokalkolorit. Krølle und Rebekka sind besonders – jeder mit seinem eigenen Charakter und seiner eigenen Art, den Fall anzugehen. Der Schluss wird ratzfatz abgearbeitet, und das fand ich schade. Aber insgesamt ein guter Thriller, der mir gut gefallen hat.