Rebekka Justs erster Fall
Die Leseprobe zu Katharina Peters neuestem Krimi fand ich vielversprechend und war auf das Buch sehr gespannt. Es geht um die Kommissarin Rebekka Just, die gerade eine neue Stelle in der Hamburger Mordkommission angefangen hat. Ihr erster Fall ist der Tod von ihrer Kollegin, der Kriminalpsychologin Hannah Jakob. Was eigentlich nach einem Unfall aussieht, stellt sich letztlich als Mord heraus. Die Ermittlungen laufen im Sande, das ändert sich erst als Rebekka Unterstützung von Krølle bekommt. Krølle hatte Hannah Jakob oft bei Fällen unterstützt, als Freelancer geht er eigene Weg und muss sich nicht an Recht und Gesetz halten. Eigentlich ist die Geschichte vielversprechend, der Schreibstil ist gut und detailliert. Trotzdem muss ich mich überwinden, das Buch zu Ende zu lesen. Warum? Die Figuren bleiben ziemlich farblos, ich konnte mich mit keiner wirklich identifizieren und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich in der Story angekommen bin. Das aus meiner Sicht größte Manko ist die fehlende Spannung, die ich bei einem Thriller einfach erwarte. Schade, aber eine Fortsetzung werde ich vermutlich nicht lesen.