intensiv, ehrlich und emotional
Schon nach wenigen Seiten zieht einen dieser Roman vollständig in seine Welt hinein. Die Sprache wirkt roh, modern und gleichzeitig unglaublich nahbar. Zwischen schwarzem Humor, Erinnerungen, Popkultur und Schmerz entsteht eine Atmosphäre, die sich gleichzeitig chaotisch und vertraut anfühlt. Besonders stark ist die Ich-Perspektive: Die Gedanken springen von belanglosen Beobachtungen zu tief verletzlichen Erinnerungen, wodurch sich die Hauptfigur sehr echt und greifbar anfühlt.
Trauer, Herkunft, Freundschaft, Queerness, Familie und das Gefühl, nirgendwo richtig dazuzugehören, ziehen sich durch jede Szene. Dabei schafft es der Text, melancholisch zu sein, ohne kitschig zu wirken. Die Dialoge fühlen sich natürlich an, die Figuren lebendig und unperfekt.
Auch stilistisch überzeugt der Roman sehr. Die kurzen, präzisen Beobachtungen und die schnelle Gedankenführung spiegeln die innere Unruhe der Erzählerin wider. Gleichzeitig steckt zwischen den Zeilen viel Einsamkeit und Sehnsucht.
Trauer, Herkunft, Freundschaft, Queerness, Familie und das Gefühl, nirgendwo richtig dazuzugehören, ziehen sich durch jede Szene. Dabei schafft es der Text, melancholisch zu sein, ohne kitschig zu wirken. Die Dialoge fühlen sich natürlich an, die Figuren lebendig und unperfekt.
Auch stilistisch überzeugt der Roman sehr. Die kurzen, präzisen Beobachtungen und die schnelle Gedankenführung spiegeln die innere Unruhe der Erzählerin wider. Gleichzeitig steckt zwischen den Zeilen viel Einsamkeit und Sehnsucht.