Wenig Handlung, trotzdem total fesselnd
Ich finde, die Leseprobe liest sich wirklich gut, weil der Text einen eigenen "Rhythmus" hat. Die Sätze sind oft kurz, direkt und trotzdem steckt total viel drin. Nicht so überladen oder künstlich bedeutungsvoll. Man fliegt irgendwie durch die Seiten, obwohl eigentlich viele schwere Sachen verhandelt werden.
Was ich auch mag: Diese ganzen kleinen Beobachtungen. Oft reichen ein paar Wörter und man hat sofort ein Bild im Kopf. Die Vorstadt, die Uni-Leute, diese Jugenddisco, die WG – das wirkt alles sehr authentisch. Nicht wie „Kulisse“, sondern echt erlebt.
Die Dialoge funktionieren für mich auch richtig gut. Die klingen nicht geschrieben, sondern tatsächlich gesprochen. Teilweise trocken, leicht genervt, dann wieder witzig.
Und obwohl auf der Handlungsebene gar nicht so viel passiert, bleibt man trotzdem dran, weil man so nah an Jojos Gedanken und Erinnerungen ist.
Vor allem hat der Text aber eine eigene Stimme. Das ist wahrscheinlich das Wichtigste. Man merkt schon nach wenigen Seiten, dass das kein austauschbarer Roman ist.
Was ich auch mag: Diese ganzen kleinen Beobachtungen. Oft reichen ein paar Wörter und man hat sofort ein Bild im Kopf. Die Vorstadt, die Uni-Leute, diese Jugenddisco, die WG – das wirkt alles sehr authentisch. Nicht wie „Kulisse“, sondern echt erlebt.
Die Dialoge funktionieren für mich auch richtig gut. Die klingen nicht geschrieben, sondern tatsächlich gesprochen. Teilweise trocken, leicht genervt, dann wieder witzig.
Und obwohl auf der Handlungsebene gar nicht so viel passiert, bleibt man trotzdem dran, weil man so nah an Jojos Gedanken und Erinnerungen ist.
Vor allem hat der Text aber eine eigene Stimme. Das ist wahrscheinlich das Wichtigste. Man merkt schon nach wenigen Seiten, dass das kein austauschbarer Roman ist.