Aufarbeitung der Vergangenheit
Jojo, die Protagonistin in Luise K. Böhms Roman ‘Kaskaden‘, beginnt sich intensiv mit früheren Tagen auseinanderzusetzen, als sie eine DVD mit Aufzeichnungen aus ihrer Teenagerzeit mit ihrer besten Freundin Yara bekommt. Die Tage der Unbeschwertheit scheinen vorbei zu sein, als die Vergangenheit sie einholt und eine extensive Auseinandersetzung über ihr bisheriges Leben einsetzt. Sie lässt niemanden an sich heran und steigert sich in ihren geistigen Auseinandersetzungen mit sich selbst in immer heftigere Selbstvorwürfe, entwickelt einen ausgeprägtem Kontrollzwang. Eigentlich war sie stolz darauf, es zur Masterstudentin der Biochemie geschafft zu haben. Doch ihre Herkunft belastet sie zusätzlich in diesem Kreis der Kinder aus wohlsituierten Familien. So verbringt sie am liebsten ihre Zeit im Labor für Molekularbiologie. Dort glaubt sie, das Unwesentliche vom Wesentlichen trennen zu können, Klarheit zu schaffen. Als Jojo hier jedoch auf Jakob trifft, scheint sich ihre Gefühlswelt zu stabilisieren.
Luise K. Böhm beschreibt in einer modernen, frischen Art den schmerzlichen, intensiv emotionalen Weg einer jungen Frau in die Welt der Erwachsenen. Schonungslos ehrlich setzt sie sich mit den Gefühlen und Gedanken einer belastenden Vergangenheit auseinander. Sei zeigt wie Freundschaft und Vertrauen hilfreich eine Hand reichen können und nicht die Herkunft von entscheidender Bedeutung ist, sondern die Entwicklung eines Menschen im Fokus des Betrachters steht.
Eine Geschichte, die neben ihrem hohen Unterhaltungswert sehr sensibel und mit wachem Auge erzählt wird.
Luise K. Böhm beschreibt in einer modernen, frischen Art den schmerzlichen, intensiv emotionalen Weg einer jungen Frau in die Welt der Erwachsenen. Schonungslos ehrlich setzt sie sich mit den Gefühlen und Gedanken einer belastenden Vergangenheit auseinander. Sei zeigt wie Freundschaft und Vertrauen hilfreich eine Hand reichen können und nicht die Herkunft von entscheidender Bedeutung ist, sondern die Entwicklung eines Menschen im Fokus des Betrachters steht.
Eine Geschichte, die neben ihrem hohen Unterhaltungswert sehr sensibel und mit wachem Auge erzählt wird.