Gefühle im Studentenalltag
Der Debütroman "Kaskaden" von Louise K. Böhm lädt den Leser ein der Protagonistin Jojo zu folgen. Wir begleiten sie auf ihren Wegen in der Uni, in der sie auch im Masterstudium noch das Gefühl hat als Imposter entlarvt zu werden und auch in ihre Vergangenheit mit ihrer besten Freundin Yara, die plötzlich verschwunden ist und damit einen kaum überbrückbaren Krater in die emotionale Landkarte von Jojo gerissen hat.
Der Studentenalltag weckt gegebenenfalls auch eigene Erinnerungen und Ängste, egal ob es um Mensaessen, Bibliotheken, WGleben oder die Bürokratie mit Bafögbescheiden geht.
Die Erzählung nimmt den Leser sehr schön mit und ist erfrischend modern ohne gekünstelt zu wirken. Auch bei Zeit- und Gedankensprüngen entsteht eine natürliche Leichtigkeit, die den Leser abholt und mitnimmt. Ein Buch, das sich leicht in einem Rutsch weglesen lässt und bei dem man vielleicht mit den Ecken und Kanten der Protagonisten struggelt, die einen aber auch berührt. Es vermischen sich hier viele Themen und dadurch finden vermutlich viele Leser Wiedererkennungswerte und gleichzeitig auch Aspekte, die ihnen fremd sind und die den eigene Blick erweitern.
Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne und kann es allen empfehlen, die sich gern mal wieder an ihre Studierendenzeit erinnern wollen, aber genauso allen, die sich vielleicht nie in die Uni getraut haben, weil sie das Gefühl hatten, dass diese elitären Räume für sie keinen Platz bieten.
Der Studentenalltag weckt gegebenenfalls auch eigene Erinnerungen und Ängste, egal ob es um Mensaessen, Bibliotheken, WGleben oder die Bürokratie mit Bafögbescheiden geht.
Die Erzählung nimmt den Leser sehr schön mit und ist erfrischend modern ohne gekünstelt zu wirken. Auch bei Zeit- und Gedankensprüngen entsteht eine natürliche Leichtigkeit, die den Leser abholt und mitnimmt. Ein Buch, das sich leicht in einem Rutsch weglesen lässt und bei dem man vielleicht mit den Ecken und Kanten der Protagonisten struggelt, die einen aber auch berührt. Es vermischen sich hier viele Themen und dadurch finden vermutlich viele Leser Wiedererkennungswerte und gleichzeitig auch Aspekte, die ihnen fremd sind und die den eigene Blick erweitern.
Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne und kann es allen empfehlen, die sich gern mal wieder an ihre Studierendenzeit erinnern wollen, aber genauso allen, die sich vielleicht nie in die Uni getraut haben, weil sie das Gefühl hatten, dass diese elitären Räume für sie keinen Platz bieten.