Jojo und Yara
Studieren ist meist kostspielig. Wenn man keine Unterstützung erhält, kann es zu finanziellen Engpässen kommen. So auch bei Jojo in „Kaskaden“.
Jojo wartet seit längerem auf ihren Bafög Bescheid. Sie lässt sich nicht anmerken, dass aktuell weder Lebensmittel noch Lehrbuch deins sind. In dieser schwierigen Phase meldet sich ihre beste Freundin wieder, die einst abgehauen war…
Ich kann Jojos Situation verstehen. Auch wenn mein Studium ein Jahrzehnt zurückliegt, erinnere ich mich noch an finanzielle Engpässe- vor allem, wenn die Nebenkostenabrechnung anstand. Und wer hatte damals nicht den einen Mitschüler, der plötzlich weg war? Bei der Thematik werden Erinnerungen wach und ich bin voll im Thema.
Die Sprache, welche die Autorin anwendet, ist geschickt gewählt. Der innere Konflikt von Jojo, ihre Eltern um Geld zu bitten, ist zwischen uns Zeilen zu erkennen. Auch ihre Bedenken bezüglich des Videos sind realistisch dargestellt. Insgesamt passt die Sprache zur Thematik und das Buch ist flüssig lesbar.
Was mich allerdings genervt hat ist die Protagonistin. Jojo dreht sich quasi im Kreis und es ist schwer zu erkennen, was ihre wahren Gefühle sind. Sie teilt sich mir als Leserin nur oberflächlich mit und ich würde mich interessieren, wie es ihr im Bezug auf die Freundschaft mit Yara wirklich geht. Schade- an dieser Protagonistin geht viel Potential verloren. So bekommt der Roman vier Sterne
Jojo wartet seit längerem auf ihren Bafög Bescheid. Sie lässt sich nicht anmerken, dass aktuell weder Lebensmittel noch Lehrbuch deins sind. In dieser schwierigen Phase meldet sich ihre beste Freundin wieder, die einst abgehauen war…
Ich kann Jojos Situation verstehen. Auch wenn mein Studium ein Jahrzehnt zurückliegt, erinnere ich mich noch an finanzielle Engpässe- vor allem, wenn die Nebenkostenabrechnung anstand. Und wer hatte damals nicht den einen Mitschüler, der plötzlich weg war? Bei der Thematik werden Erinnerungen wach und ich bin voll im Thema.
Die Sprache, welche die Autorin anwendet, ist geschickt gewählt. Der innere Konflikt von Jojo, ihre Eltern um Geld zu bitten, ist zwischen uns Zeilen zu erkennen. Auch ihre Bedenken bezüglich des Videos sind realistisch dargestellt. Insgesamt passt die Sprache zur Thematik und das Buch ist flüssig lesbar.
Was mich allerdings genervt hat ist die Protagonistin. Jojo dreht sich quasi im Kreis und es ist schwer zu erkennen, was ihre wahren Gefühle sind. Sie teilt sich mir als Leserin nur oberflächlich mit und ich würde mich interessieren, wie es ihr im Bezug auf die Freundschaft mit Yara wirklich geht. Schade- an dieser Protagonistin geht viel Potential verloren. So bekommt der Roman vier Sterne