leise Worte
Manche Bücher liest man – und manche spürt man. Kaskaden von Louise K. Böhm gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Der Roman erzählt die Geschichte von Jojo, die alles daransetzt, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch als ihre frühere beste Freundin Yara plötzlich wieder auftaucht, wird schnell klar: Manche Erinnerungen verschwinden nie ganz.
Was mich sofort gepackt hat, ist der Schreibstil. Böhm schreibt ruhig, aber unglaublich intensiv. Es passiert nicht ständig etwas Spektakuläres, und genau das macht den Roman besonders. Statt großer Dramen stehen Gefühle, Gedanken und zwischenmenschliche Momente im Mittelpunkt – ehrlich, nahbar und ohne Kitsch. Dadurch fühlt sich die Geschichte sehr echt an.
Besonders gelungen ist die Beziehung zwischen Jojo und Yara. Sie zeigt, wie prägend Freundschaften sein können und wie schwierig es ist, alte Verletzungen hinter sich zu lassen. Gleichzeitig greift der Roman Themen wie soziale Herkunft, Selbstzweifel und Identität auf, ohne dabei belehrend zu wirken. Alles fügt sich ganz selbstverständlich in die Handlung ein.
Was mich sofort gepackt hat, ist der Schreibstil. Böhm schreibt ruhig, aber unglaublich intensiv. Es passiert nicht ständig etwas Spektakuläres, und genau das macht den Roman besonders. Statt großer Dramen stehen Gefühle, Gedanken und zwischenmenschliche Momente im Mittelpunkt – ehrlich, nahbar und ohne Kitsch. Dadurch fühlt sich die Geschichte sehr echt an.
Besonders gelungen ist die Beziehung zwischen Jojo und Yara. Sie zeigt, wie prägend Freundschaften sein können und wie schwierig es ist, alte Verletzungen hinter sich zu lassen. Gleichzeitig greift der Roman Themen wie soziale Herkunft, Selbstzweifel und Identität auf, ohne dabei belehrend zu wirken. Alles fügt sich ganz selbstverständlich in die Handlung ein.