Starker Stil, etwas schwächerer Plot
Besonders überzeugt hat mich der Schreibstil. Die Autorin schreibt leicht, atmosphärisch und schafft es, Spannung aufzubauen, sodass ich immer weiterlesen wollte. Die Kapitel und Rückblenden sind klug aufgebaut und machen neugierig auf das, was zwischen Jojo und Yara passiert ist. Auch die Einbindung biologischer Themen und des Laboralltags hebt den Roman angenehm von vielen anderen Coming-of-Age-Geschichten ab.
Mit der Handlung selbst konnte mich das Buch allerdings nicht vollständig überzeugen. Die Themen Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstfindung sind zwar interessant und sensibel dargestellt, die eigentliche Geschichte blieb für mich aber etwas zu vorhersehbar und emotional weniger eindringlich als erhofft. Insgesamt wirkte der Roman auf mich eher wie eine Geschichte für ein jüngeres Publikum, das sich vielleicht stärker mit Jojos Unsicherheiten und ihrer Suche nach dem eigenen Platz identifizieren kann.
Trotzdem ist es ein lesenswertes Buch. Ein großes Highlight war der Roman für mich zwar nicht, aber durchaus eine nette Geschichte über Freundschaft, Herkunft und das Erwachsenwerden.
Mit der Handlung selbst konnte mich das Buch allerdings nicht vollständig überzeugen. Die Themen Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstfindung sind zwar interessant und sensibel dargestellt, die eigentliche Geschichte blieb für mich aber etwas zu vorhersehbar und emotional weniger eindringlich als erhofft. Insgesamt wirkte der Roman auf mich eher wie eine Geschichte für ein jüngeres Publikum, das sich vielleicht stärker mit Jojos Unsicherheiten und ihrer Suche nach dem eigenen Platz identifizieren kann.
Trotzdem ist es ein lesenswertes Buch. Ein großes Highlight war der Roman für mich zwar nicht, aber durchaus eine nette Geschichte über Freundschaft, Herkunft und das Erwachsenwerden.