Suchtpotenzial

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pauline.rennt Avatar

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Luise K. Böhms „Kaskaden“ ist so eine traurige, aber auch hoffnungsvolle Story. Ich habe direkt von Anfang an mit Jojo mitgefühlt, alle Gedanken und Emotionen. Anfangs war es ein bisschen schwierig reinzukommen, da ich den Anfang nicht so gut verstanden habe und es sich dann bisschen gezogen hat. Aber nach und nach klärt sich alles, sodass ich dann im Nachhinein den Beginn verstehen konnte. Die Rückblicke zur Freundschaft zwischen Jojo und Yara wirken nostalgisch, aber auch traurig. Luise K. Böhms Schreibstil ist sehr angenehm, man fühlt sofort mit Jojo mit, aber ohne viel Schnickschnack der ablenkt. Es wirkt echt und authentisch. Dadurch war der Roman sehr mitreißend, ich habe es an einem Tag komplett durchgelesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht. Ich mochte auch die kleinen Details, die mich auch nostalgisch fühlen lassen haben, wie zum Beispiel als „Die Wilden Hühner“ erwähnt wurden. Am schönsten fand ich aber, wie man jede einzelne Emotion selbst als Leser spüren konnte. Ich habe gefühlt selbst Jojos mentale Entwicklung mitgemacht.
Zusammengefasst, allein dass ich „Kaskaden“ innerhalb eines Tages durchgesuchtet habe, zeigt dass der Roman volle 5 Sterne verdient hat!