Verarbeitung des Verlusts einer tiefen Verbindung
In Louise K. Böhms "Kaskaden" geht es um Jojo, die mittlerweile im Master Molekularbiologie studiert und versucht, ihre prekäre Herkunft aus einer tristen Hochhaussiedlung hinter sich zu lassen. Damals gab es da noch Yara, ihre beste Freundin, mit der sie jetzt allerdings keinen Kontakt mehr hat. Doch diese tiefe Verbindung holt sie nach dem Tod von Yaras Vater ein. Voller Spannung, Yara vielleicht wieder zu sehen, muss Jojo enttäuscht feststellen, dass diese selbst zur Beerdigung ihres Vaters nicht gekommen ist. Nur eine DVD, die Jojo von Yaras Mutter bekommt, bringt Yara wieder in ihr Leben.
Dabei muss sich Jojo wieder der Vergangenheit stellen, denn die DVD weckt alte Erinnerungen auf.
Böhms Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich wurde regelrecht in einen Sog gezogen. Themen, die im Buch vorkommen, wie z.B. Klassismus, Zwangsstörung, das Loslassen von Freundschaften sowie das Einordnen von queer/platonischen Gefühlen griffen hier sehr gut ineinander. Auch die Liebesgeschichte mit Jakob passte gut ohne dabei den Mittelpunkt einzunehmen.
Alles in Allem hat mir "Kaskaden" gut gefallen. Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas, weshalb ich keine 5 Sterne vergeben kann. Ich kann es dennoch uneingeschränkt weiterempfehlen.
Dabei muss sich Jojo wieder der Vergangenheit stellen, denn die DVD weckt alte Erinnerungen auf.
Böhms Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich wurde regelrecht in einen Sog gezogen. Themen, die im Buch vorkommen, wie z.B. Klassismus, Zwangsstörung, das Loslassen von Freundschaften sowie das Einordnen von queer/platonischen Gefühlen griffen hier sehr gut ineinander. Auch die Liebesgeschichte mit Jakob passte gut ohne dabei den Mittelpunkt einzunehmen.
Alles in Allem hat mir "Kaskaden" gut gefallen. Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas, weshalb ich keine 5 Sterne vergeben kann. Ich kann es dennoch uneingeschränkt weiterempfehlen.