Wie Luft anhalten

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charles_2025 Avatar

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Die Geschichte von Jojo hat sich angefühlt wie Luft anhalten. Immer mal wieder gab es Momente, in denen man kurz ein bisschen atmen konnte, aber richtig Luft hat man nie bekommen. Es ist wirklich beeindruckend, wie Louise K. Böhm dieses Gefühl in ihrem Debütroman verkörpern konnte.
Im Roman werden so viele wichtige Themen aufgegriffen und gezeigt, wie Menschen ihre eigenen Kämpfe kämpfen und wie unterschiedlich diese sein können. Der Roman zeigt auch, dass es Verbindungen gibt, die nicht gekappt werden können, egal wie viel vorgefallen ist und egal, wie sehr man es versucht. Manches bleibt dann doch für immer, auch wenn es nur verblasst. Die Geschichte von Jojo ist so ehrlich, dass man sich gemeinsam mit ihr zerrissen fühlt.
Die Geschichte verkörpert so viele Gefühle, dass sie dadurch zu etwas ganz Besonderem wird. Der Rücksprung in die Jugend der 2010er Jahre, die Freundschaften, die für immer etwas Besonderes bleiben werden, und die neue Version von sich selbst, auf die man sich einlassen muss, um zu wachsen, machen diesen Roman besonders eindrücklich und nahbar.