Wunderschön, berührend, aber für Kinder zu überwältigend
Das wunderschön gestaltete Cover hat mich sofort in den Bann gezogen und der Klappentext klang vielversprechend. Ich hatte die Hoffnung, dass dies ein schönes und außergewöhnliches Buch für meinen kleinen Leser sein könnte. Schön und außergewöhnlich ist es auf jeden Fall, allerdings eher weniger etwas für den dreijährigen kleinen Leser.
Die Haptik und Optik des Buches konnten mich auf Anhieb überzeugen. Das Buch hat ein gutes Format, ist stabil und hochwertig ausgeführt und liegt gut in der Hand. Das Cover gibt bereits einen guten Vorgeschmack auf den andersartigen Illustrationsstil der in diesem Buch verwendet wird. Die Bilder erwecken den Eindruck das sie mit Wasserfarben gemalt worden sind und sind teilweise ein wenig verwaschen. Manche der Illustrationen sind aber sehr detailreich ausgeführt. In gewisser Weise ist jede Seite eine Überraschung, da man nie so genau weiß, was einen erwarten wird. Die Auswahl der Farben gefällt mir gut und viele der Bilder, gerade im zweiten Teil des Buches sind sehr eindrucks- und stimmungsvoll.
Der Grundgedanke der Geschichte, dass man Kompromisse eingehen muss und auch mal seine ausgetretenen Pfade verlassen sollte um Neues zu entdecken gefällt mir gut. Beide Aspekte wurden gut in das Buch eingebunden und die Botschaft ist auf jeden Fall offensichtlich.
Allerdings hadere ich ein wenig mit der Umsetzung des Ganzen. Die Geschichte ist sehr melancholisch und hat mich an vielen Stellen sehr traurig gemacht. Mir ist bewusst, dass dies an sich nichts Schlimmes ist und es auch Traurigkeit in Kinderbüchern geben darf. Dennoch war es mir in diesem Buch ein wenig zu viel. Denn obwohl das Buch ein gutes Ende hat, blieb das Gefühl der Traurigkeit und Melancholie noch lange nach dem Lesen bestehen. Auch der kleine Leser war von dem Buch nicht unbedingt begeistert und wollte es kein zweites Mal lesen. Ich denke, dass auch für ihn die Fülle der Gefühle ein wenig zu überwältigend war.
Die Beziehung des Menschen zu seiner Katze ähnelt meiner Meinung nach sehr dem eines Elternteils zu seinem Kind und vielleicht trifft dieses Buch gerade deswegen einen Nerv bei mir und erweckt diese Vielzahl von Emotionen.
Der Autorin Sara Lundberg muss man auf jeden Fall zu Gute halten, dass sie hier ein Buch geschaffen hat, das berührt, zum Nachdenken anregt und einen so schnell nicht mehr loslässt. Es ist wie ein Kunstwerk und an vielen Stellen sehr philosophisch. Wäre dieses Buch für einen erwachsene Zielgruppe gedacht, hätte ich ihm wahrscheinlich eine sehr gute Bewertung gegeben. Das empfohlene Lesealter wird hier vom Verlag aber mit ab 5 Jahren angegeben. Und für dieses Alter finde ich die Umsetzung der Geschichte nicht passend.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es sich hierbei um ein wirklich ansprechendes künstlerisches Buch mit einer guten Botschaft handelt. Allerdings sehe ich Kinder dafür nicht als die richtige Zielgruppe und würde es eher (jungen) Erwachsenen ans Herz legen.
Die Haptik und Optik des Buches konnten mich auf Anhieb überzeugen. Das Buch hat ein gutes Format, ist stabil und hochwertig ausgeführt und liegt gut in der Hand. Das Cover gibt bereits einen guten Vorgeschmack auf den andersartigen Illustrationsstil der in diesem Buch verwendet wird. Die Bilder erwecken den Eindruck das sie mit Wasserfarben gemalt worden sind und sind teilweise ein wenig verwaschen. Manche der Illustrationen sind aber sehr detailreich ausgeführt. In gewisser Weise ist jede Seite eine Überraschung, da man nie so genau weiß, was einen erwarten wird. Die Auswahl der Farben gefällt mir gut und viele der Bilder, gerade im zweiten Teil des Buches sind sehr eindrucks- und stimmungsvoll.
Der Grundgedanke der Geschichte, dass man Kompromisse eingehen muss und auch mal seine ausgetretenen Pfade verlassen sollte um Neues zu entdecken gefällt mir gut. Beide Aspekte wurden gut in das Buch eingebunden und die Botschaft ist auf jeden Fall offensichtlich.
Allerdings hadere ich ein wenig mit der Umsetzung des Ganzen. Die Geschichte ist sehr melancholisch und hat mich an vielen Stellen sehr traurig gemacht. Mir ist bewusst, dass dies an sich nichts Schlimmes ist und es auch Traurigkeit in Kinderbüchern geben darf. Dennoch war es mir in diesem Buch ein wenig zu viel. Denn obwohl das Buch ein gutes Ende hat, blieb das Gefühl der Traurigkeit und Melancholie noch lange nach dem Lesen bestehen. Auch der kleine Leser war von dem Buch nicht unbedingt begeistert und wollte es kein zweites Mal lesen. Ich denke, dass auch für ihn die Fülle der Gefühle ein wenig zu überwältigend war.
Die Beziehung des Menschen zu seiner Katze ähnelt meiner Meinung nach sehr dem eines Elternteils zu seinem Kind und vielleicht trifft dieses Buch gerade deswegen einen Nerv bei mir und erweckt diese Vielzahl von Emotionen.
Der Autorin Sara Lundberg muss man auf jeden Fall zu Gute halten, dass sie hier ein Buch geschaffen hat, das berührt, zum Nachdenken anregt und einen so schnell nicht mehr loslässt. Es ist wie ein Kunstwerk und an vielen Stellen sehr philosophisch. Wäre dieses Buch für einen erwachsene Zielgruppe gedacht, hätte ich ihm wahrscheinlich eine sehr gute Bewertung gegeben. Das empfohlene Lesealter wird hier vom Verlag aber mit ab 5 Jahren angegeben. Und für dieses Alter finde ich die Umsetzung der Geschichte nicht passend.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es sich hierbei um ein wirklich ansprechendes künstlerisches Buch mit einer guten Botschaft handelt. Allerdings sehe ich Kinder dafür nicht als die richtige Zielgruppe und würde es eher (jungen) Erwachsenen ans Herz legen.