Provokant, unterhaltsam und manchmal überspitzt – aber absolut lesenswert
„KI unzensiert“ ist ein Buch, das sofort auffällt – sowohl wegen seines pointierten Titels als auch wegen des auffällig gestalteten Covers. Die Kombination aus futuristischen Elementen und klarer Typografie vermittelt gut, dass es hier weniger um trockene Technik und mehr um eine popkulturelle, zugängliche Auseinandersetzung mit KI geht. Optisch also ein absolut passender Einstieg.
Inhaltlich setzt Anitra Egglee auf ein mutiges Konzept: Sie führt fiktiv zugespitzte Interviews mit ChatGPT und legt den Fokus auf Fragen, die oft an der Grenze zwischen Philosophie, Gegenwartspolitik und Popkultur liegen. Dabei ist nicht immer relevant, ob die Antworten technisch korrekt oder realistisch sind – das Buch will vor allem Denkanstöße geben. Und das gelingt ihm tatsächlich sehr gut.
Manchmal wirken die dramatisierten Aussagen jedoch etwas überhöht, fast schon zwanghaft provokativ, und an einigen Stellen hätte ich mir mehr Einordnung oder Tiefgang gewünscht. Gerade Leserinnen und Leser, die sich bereits mit KI beschäftigen, merken schnell, dass viele Antworten stilistisch stilisiert und bewusst überspitzt sind. Dennoch hat mich die Meta-Ebene – der Wechsel zwischen Interview, Reflexion und kritischen Gegenstimmen – überzeugt und immer wieder zum Weiterdenken gebracht.
Der Stil ist flott, humorvoll und überraschend zugänglich. Egglee versteht es, schwere Themen leichtfüßig zu verpacken, ohne komplett ins Banale abzurutschen. Auch ohne klassische „Figuren“ wirkt das Buch überraschend lebendig.
Ein unterhaltsames, teils provokantes KI-Buch, das mehr Fragen stellt als beantwortet – und gerade dadurch seinen Reiz entfaltet. Für alle, die keine trockene Fachlektüre, sondern inspirierende Denkanstöße suchen.
Inhaltlich setzt Anitra Egglee auf ein mutiges Konzept: Sie führt fiktiv zugespitzte Interviews mit ChatGPT und legt den Fokus auf Fragen, die oft an der Grenze zwischen Philosophie, Gegenwartspolitik und Popkultur liegen. Dabei ist nicht immer relevant, ob die Antworten technisch korrekt oder realistisch sind – das Buch will vor allem Denkanstöße geben. Und das gelingt ihm tatsächlich sehr gut.
Manchmal wirken die dramatisierten Aussagen jedoch etwas überhöht, fast schon zwanghaft provokativ, und an einigen Stellen hätte ich mir mehr Einordnung oder Tiefgang gewünscht. Gerade Leserinnen und Leser, die sich bereits mit KI beschäftigen, merken schnell, dass viele Antworten stilistisch stilisiert und bewusst überspitzt sind. Dennoch hat mich die Meta-Ebene – der Wechsel zwischen Interview, Reflexion und kritischen Gegenstimmen – überzeugt und immer wieder zum Weiterdenken gebracht.
Der Stil ist flott, humorvoll und überraschend zugänglich. Egglee versteht es, schwere Themen leichtfüßig zu verpacken, ohne komplett ins Banale abzurutschen. Auch ohne klassische „Figuren“ wirkt das Buch überraschend lebendig.
Ein unterhaltsames, teils provokantes KI-Buch, das mehr Fragen stellt als beantwortet – und gerade dadurch seinen Reiz entfaltet. Für alle, die keine trockene Fachlektüre, sondern inspirierende Denkanstöße suchen.