Ein eisiger Start ins neue Jahr.
Cover & Gestaltung:
Das Cover des Buches finde ich absolut gelungen und extrem stimmig, weil die weiße, fast schon zerbrechlich wirkende Blume vor dem dunklen Hintergrund sofort eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre ausstrahlt. Der große, markante Schriftzug mit dem Titel und dem Namen des Autors springt einem sofort ins Auge, und sieht zudem auch deutlich moderner aus, als noch auf den Vorbänden. Es passt einfach perfekt zu einem skandinavischen Thriller und macht im Bücherregal richtig was her.
Schreibstil & Atmosphäre:
Jo Nesbø schreibt unglaublich packend und direkt, sodass mich die frostige Silvesternacht in Oslo sofort in ihren Bann gezogen hat. Der Einstieg mit Harry Hole, der auf einer schmalen Mauer im siebzehnten Stock balanciert und dem langsamen Lied von Elvis Costello lauscht, erzeugt von der ersten Sekunde an eine schwere, melancholische Spannung. Besonders faszinierend und gleichzeitig verstörend fand ich die Perspektivwechsel, vor allem die unheimlichen Gedanken des anonymen Täters, der das neue Jahr wie einen Film inszenieren will. Die Kulisse des klirrend kalten Oslos bei minus zwölf Grad wird so greifbar beschrieben, dass man beim Lesen fast selbst die eisige Luft auf der Haut spürt.
Charaktere & Erwartungen:
Harry Hole ist einfach eine absolute Ikone, und schon nach wenigen Seiten merkt man, wie viel Schmerz dieser Mann mit sich herumträgt, von seiner Alkoholsucht, bis hin zum Verlust von Rakel. Die Einführung der ehemaligen Schauspielerin Felicia, die in diese grauenvolle, perfide Falle mit der Fechtermaske und dem Bohrer gerät, bricht mir fast das Herz. Man leidet richtig mit ihr mit, während gleichzeitig das neue Ermittlungsteam um Oleg, Katrine Bratt und Skarre aufgebaut wird, was eine Menge Konfliktpotenzial für das restliche Buch verspricht.
Warum ich weiterlesen möchte:
Nachdem in der Leseprobe nicht nur der Mord an Birger Neslund in der Silvesternacht passiert, sondern kurz darauf auch Felicia auf so grausame Weise zum zweiten Opfer wird, will man natürlich sofort erfahren, wie Harry und das Team diese Fäden verknüpfen. Die Idee mit dem perfiden Regieplan des Mörders, der einen regelrechten "Kill Shot" inszeniert, wirft so viele offene Fragen auf, dass ich unbedingt wissen muss, wer hinter diesen Taten steckt und warum. Ich möchte unbedingt wissen, wie Harry auf diesen Fall reagiert und ob er und Oleg dem Täter rechtzeitig das Handwerk legen können.
Das Cover des Buches finde ich absolut gelungen und extrem stimmig, weil die weiße, fast schon zerbrechlich wirkende Blume vor dem dunklen Hintergrund sofort eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre ausstrahlt. Der große, markante Schriftzug mit dem Titel und dem Namen des Autors springt einem sofort ins Auge, und sieht zudem auch deutlich moderner aus, als noch auf den Vorbänden. Es passt einfach perfekt zu einem skandinavischen Thriller und macht im Bücherregal richtig was her.
Schreibstil & Atmosphäre:
Jo Nesbø schreibt unglaublich packend und direkt, sodass mich die frostige Silvesternacht in Oslo sofort in ihren Bann gezogen hat. Der Einstieg mit Harry Hole, der auf einer schmalen Mauer im siebzehnten Stock balanciert und dem langsamen Lied von Elvis Costello lauscht, erzeugt von der ersten Sekunde an eine schwere, melancholische Spannung. Besonders faszinierend und gleichzeitig verstörend fand ich die Perspektivwechsel, vor allem die unheimlichen Gedanken des anonymen Täters, der das neue Jahr wie einen Film inszenieren will. Die Kulisse des klirrend kalten Oslos bei minus zwölf Grad wird so greifbar beschrieben, dass man beim Lesen fast selbst die eisige Luft auf der Haut spürt.
Charaktere & Erwartungen:
Harry Hole ist einfach eine absolute Ikone, und schon nach wenigen Seiten merkt man, wie viel Schmerz dieser Mann mit sich herumträgt, von seiner Alkoholsucht, bis hin zum Verlust von Rakel. Die Einführung der ehemaligen Schauspielerin Felicia, die in diese grauenvolle, perfide Falle mit der Fechtermaske und dem Bohrer gerät, bricht mir fast das Herz. Man leidet richtig mit ihr mit, während gleichzeitig das neue Ermittlungsteam um Oleg, Katrine Bratt und Skarre aufgebaut wird, was eine Menge Konfliktpotenzial für das restliche Buch verspricht.
Warum ich weiterlesen möchte:
Nachdem in der Leseprobe nicht nur der Mord an Birger Neslund in der Silvesternacht passiert, sondern kurz darauf auch Felicia auf so grausame Weise zum zweiten Opfer wird, will man natürlich sofort erfahren, wie Harry und das Team diese Fäden verknüpfen. Die Idee mit dem perfiden Regieplan des Mörders, der einen regelrechten "Kill Shot" inszeniert, wirft so viele offene Fragen auf, dass ich unbedingt wissen muss, wer hinter diesen Taten steckt und warum. Ich möchte unbedingt wissen, wie Harry auf diesen Fall reagiert und ob er und Oleg dem Täter rechtzeitig das Handwerk legen können.