Ein Genuss von vorne bis hinten
Harry Hole ist zurück.
Drei Jahre sind mittlerweile vergangen, seit er nach seinem letzten Fall Oslo verlassen hat und nicht nur die Stadt hat sich verändert. Der grausame Mord an einer ehemaligen Schauspielerin um das Jahresende reißt die Osloer Polizei aus ihren Feiertagen. Oleg, Harrys Stiefsohn, ist mittlerweile als Ermittler in deren Rängen aufgestiegen und führt den Leser/die Leserin zusammen mit Katrine Bratt durch die polizeilichen Ermittlungen. Bald schon stellt sich heraus, dass die Filmbranche ein gemeinsamer Nenner der Morde ist. Harry, der inzwischen bei einer Versicherungsfirma arbeitet, stößt über diese ebenfalls zu den Tatorten und ganz in Harry-Manier denkt er nicht daran, die bestehenden Regeln von Ermittlungen zu befolgen und folgt seiner eigenen Fährte. Doch der Killer ist noch längst nicht fertig.
Obwohl der Krimi mit einem enorm tiefliegenden Punkt in Harrys Leben beginnt, hat er einen helleren Unterton, wie er nur allzu selten vorkommt, zuletzt bei Koma (10) und Durst (11). Um seine zahllosen Traumata zu bewältigen konzentriert er sich auf die wenigen Lichtblicke, die er in seinem Leben hat: seinen Stiefsohn Oleg und dessen Familie und seinen unehelichen Sohn Gerd. Dennoch hat er nichts von seinem Ermittlungstalent eingebüßt.
Den krassen Gegenzug dazu stellen die bildreichen Beschreibungen des Mörders dar, welcher sich immer wieder schriftlich zu Wort meldet. Sein Wunsch, ein Drehbuch für die Ewigkeit zu schreiben, führt zu der blutigen Mordserie, die Oslo in Atem hält.
Erneut beweist Jo Nesbo sein Talent. Trotz der mittlerweile bereits 14-bändigen Buchreihe ist es nicht notwendig, alle gelesen zu haben, um die vergangene Hintergrundgeschichte der Figuren zu verstehen oder dieser zu folgen. Als eine, die alle Bücher bereits mehrfach gelesen hat, freut es mich, immer wieder alte Bekannte auftauchen zu sehen, wie Alexandra Sturdza, Øystein Eikeland oder Michael Bellmann (obwohl ich diesen Charakter absolut nicht ausstehen kann). Der Fall selbst ist bis zuletzt spannend und die Lösung nicht an den Haaren herbei gezogen.
Es war mir ein absolutes Vergnügen, dieses Buch zu lesen und ich freue mich auf ein Neues!
Drei Jahre sind mittlerweile vergangen, seit er nach seinem letzten Fall Oslo verlassen hat und nicht nur die Stadt hat sich verändert. Der grausame Mord an einer ehemaligen Schauspielerin um das Jahresende reißt die Osloer Polizei aus ihren Feiertagen. Oleg, Harrys Stiefsohn, ist mittlerweile als Ermittler in deren Rängen aufgestiegen und führt den Leser/die Leserin zusammen mit Katrine Bratt durch die polizeilichen Ermittlungen. Bald schon stellt sich heraus, dass die Filmbranche ein gemeinsamer Nenner der Morde ist. Harry, der inzwischen bei einer Versicherungsfirma arbeitet, stößt über diese ebenfalls zu den Tatorten und ganz in Harry-Manier denkt er nicht daran, die bestehenden Regeln von Ermittlungen zu befolgen und folgt seiner eigenen Fährte. Doch der Killer ist noch längst nicht fertig.
Obwohl der Krimi mit einem enorm tiefliegenden Punkt in Harrys Leben beginnt, hat er einen helleren Unterton, wie er nur allzu selten vorkommt, zuletzt bei Koma (10) und Durst (11). Um seine zahllosen Traumata zu bewältigen konzentriert er sich auf die wenigen Lichtblicke, die er in seinem Leben hat: seinen Stiefsohn Oleg und dessen Familie und seinen unehelichen Sohn Gerd. Dennoch hat er nichts von seinem Ermittlungstalent eingebüßt.
Den krassen Gegenzug dazu stellen die bildreichen Beschreibungen des Mörders dar, welcher sich immer wieder schriftlich zu Wort meldet. Sein Wunsch, ein Drehbuch für die Ewigkeit zu schreiben, führt zu der blutigen Mordserie, die Oslo in Atem hält.
Erneut beweist Jo Nesbo sein Talent. Trotz der mittlerweile bereits 14-bändigen Buchreihe ist es nicht notwendig, alle gelesen zu haben, um die vergangene Hintergrundgeschichte der Figuren zu verstehen oder dieser zu folgen. Als eine, die alle Bücher bereits mehrfach gelesen hat, freut es mich, immer wieder alte Bekannte auftauchen zu sehen, wie Alexandra Sturdza, Øystein Eikeland oder Michael Bellmann (obwohl ich diesen Charakter absolut nicht ausstehen kann). Der Fall selbst ist bis zuletzt spannend und die Lösung nicht an den Haaren herbei gezogen.
Es war mir ein absolutes Vergnügen, dieses Buch zu lesen und ich freue mich auf ein Neues!