Mord im Filmmilieu

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harakiri Avatar

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Bereits der 14. Fall für Harry Hole. Und wer denkt, er kennt den Ermittler mittlerweile, der hat sich arg getäuscht. Denn Nesbo greift wieder tief in seine Trickkiste und stellt Seiten an Harry heraus, mit denen man nicht rechnet.
Die Mitglieder einer Filmcrew werden bestialisch ermordet – und die Morde gefilmt. Harry wird als vorübergehender Ermittler wieder in sein altes Team berufen und soll den Fall lösen. Doch es fehlen ziemlich viele Puzzleteile, so dass Harry und das Team kaum eine Chance haben, den Täter zu finden. Doch Harry wäre nicht Harry, wenn ihm nicht irgendwann ein winziges Detail auffallen würde.
Und dann ist da auch der persönliche Teil, der Harry – nach einigen Büchern, die ihn nicht so gut darstellten – wieder sehr sympathisch macht.
Ich verfolge Harry vom ersten Band an, bin mit ihm durch Höhen und Tiefen gegangen und mag ihn immer noch. Nesbos Schreibweise ist mitreißend und lädt zum Miträtseln ein. Ich hatte ja einen ganz starken Verdacht, den der Autor mehr als einmal untermauert und dann doch wieder eingerissen hat. Ein toller Krimi um einen tollen Ermittler.
Fazit: Harry Hole polarisiert, aber wenn man ihn mag, dann ganz und gar. Und der 14. Band ist mehr als gelungen.