„𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐧 𝐟𝐞𝐫𝐧“ ist ein Buch, das bleibt. Im Herzen. Im Kopf. Und im Gespräch danach.

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sasijas tardis Avatar

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„𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐧 𝐟𝐞𝐫𝐧“ ist ein Buch, das bleibt.
Im Herzen. Im Kopf. Und im Gespräch danach.

🤍 Darf man Kindern von Flucht und Vertreibung erzählen?
Ja – und dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie das gehen kann.

Samuel träumt davon, Fußballer zu werden wie sein Opa. Fatima liebt es zu zeichnen, besonders die Rosen auf dem Hijab ihrer Oma. Azad und Tamar wollen einfach nur in Sicherheit leben. Doch plötzlich bestimmt Krieg ihr Leben. Ihre Familien müssen fliehen. Zu Fuß, durch dunkle Wege, in Schlauchbooten.

Und trotzdem: Es sind Kinder mit ganz normalen Wünschen. Mit Träumen. Mit Hoffnungen.
In einer Flüchtlingsklasse begegnen sie sich wieder. Vielleicht ein erster Schritt in Richtung Zuhause.

💚 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐩𝐞𝐫𝐬ö𝐧𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐄𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤
Unbedingt gemeinsam lesen.
Die Geschichten sind eindringlich und stellenweise beklemmend. Aber klar, verständlich und kindgerecht erzählt. Nichts wird beschönigt, und doch wirkt es nie überfordernd. Es ist realistisch. Ehrlich. Und unglaublich nahbar.

🩵 𝐒𝐭ä𝐫𝐤𝐞𝐧
Dieses Buch erweitert den Horizont.
Es schafft Perspektivwechsel.
Es macht deutlich: Geflüchtete Kinder sind nicht „die anderen“. Sie sind Kinder… mit denselben Sehnsüchten wie unsere.

💛 𝐖𝐢𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠 & 𝐌𝐞𝐡𝐫𝐰𝐞𝐫𝐭
„Kinder von fern“ öffnet Gespräche. Über Mitgefühl. Über Gerechtigkeit. Über das, was Sicherheit eigentlich bedeutet.
Es hilft Kindern (und Erwachsenen!), Nachrichten einzuordnen und menschliche Schicksale hinter großen Begriffen wie „Flucht“ zu sehen.

Gerade in einer Zeit, in der Migration oft abstrakt diskutiert wird, bringt dieses Buch die Perspektive zurück auf das Wesentliche: Menschen. Kinder. Hoffnung.

❗️Eine klare Leseempfehlung! Nicht nur für junge Leser*innen, sondern auch für uns Eltern.
𝐙𝐮𝐦 𝐕𝐨𝐫𝐥𝐞𝐬𝐞𝐧. 𝐙𝐮𝐦 𝐀𝐮𝐬𝐭𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧. 𝐙𝐮𝐦 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧.

„Kinder von fern“ von Martine Letterie.
Wunderschön illustriert von Elena Cavion.
Empfohlen ab 8 Jahren. Aus dem Carlsen Verlag.