Acht Jahre verliebt – und dann dieser eine Kuss

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dana2505 Avatar

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Acht Jahre verliebt – und dann dieser eine Kuss

Emma tat mir schon auf den ersten Seiten ein bisschen leid. Acht Jahre lang in den besten Freund verliebt zu sein, ohne dass daraus etwas wird, ist schon schlimm genug. Wenn dann endlich genau das passiert, worauf man so lange gehofft hat, und anschließend alles auseinanderbricht, kann ich sehr gut verstehen, warum sie einfach nur Abstand von Niclas haben möchte.

Umso gemeiner – und für uns Leser natürlich umso besser – ist es, dass er drei Monate später plötzlich vor ihrer Tür steht.

Besonders gut hat mir die Rückblende gefallen. Emma und Niclas wirken darin so vertraut miteinander, dass ich ihre Freundschaft sofort mochte. Ihre Gespräche sind locker und witzig und bei „McDrexy“ musste ich wirklich grinsen. Gleichzeitig weiß man als Leser bereits, dass dieser Abend alles verändern wird. Dadurch wartet man regelrecht darauf, dass es endlich zu diesem Kuss kommt.

Emma gefällt mir als Hauptfigur ebenfalls. Ihre Gedanken sind manchmal herrlich chaotisch und sie kann über sich selbst lachen. Gleichzeitig merkt man aber, wie sehr Niclas sie verletzt hat. Ich möchte deshalb unbedingt wissen, was nach dem Kuss passiert ist. Warum ist Niclas verschwunden? Und warum steht er jetzt plötzlich in Goldried vor ihrer Tür?

Auch das herbstliche Kleinstadtsetting gefällt mir. Café, Familie, Herbstdeko und eine ganze Kleinstadt, die sich offenbar nur allzu gern in Emmas Liebesleben einmischt – das klingt nach genau der richtigen Mischung aus Romantik, Humor und Wohlfühlatmosphäre.

Nach der Leseprobe möchte ich vor allem eines: Niclas’ Seite der Geschichte erfahren. Denn irgendetwas sagt mir, dass dieser Kuss für ihn ganz sicher nicht so bedeutungslos war, wie Emma inzwischen glaubt.