Erwartungen nicht ganz erfüllt
„Kiss me in Orange“ von Alix Bente ist eine romantische, herbstliche Liebesgeschichte. Es geht um Emma und Niclas, die früher beste Freunde waren und sich nun, nach längerer Funkstille wegen eines Konflikts, wieder annähern.
Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Es wurde viel richtig gemacht, doch zur Gänze konnte mich das Buch dann leider doch nicht überzeugen.
Ich finde es toll, dass die Protagonisten um die 30 Jahre alt sind und ich mag, dass es mal ein Kleinstadtroman mit Setting in Deutschland ist. Dieses Kleinstadtfeeling wurde auch gut rübergebracht, durch die vielen liebevollen Beschreibungen, sowohl von der Stadt, als auch von den Nebencharakteren. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig.
Den Beginn des Buches fand ich super, die Gestaltung mit den Rückblicken hat leichte Spannung aufgebaut und neugierig gemacht. Was mich dann aber nicht so überzeugt hat, war der weitere Verlauf des Buches. Es wurden wichtige Themen angeschnitten, z.B. alte Wunden aus der Kindheit, die immer mal wieder vorkamen und am Ende dann doch sehr abrupt und nebensächlich aufgearbeitet wurden. Dem hätte man meiner Meinung nach etwas mehr Raum geben können, ohne dass es zu tiefgründig wird für einen gemütlichen Roman. Auch die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren fand ich teilweise etwas anstrengend. Oft dachte ich mir: Redet doch einfach miteinander, ihr seid keine Teenies mehr. Das Verhalten von beiden Seiten konnte ich oft einfach gar nicht nachvollziehen, was es mir erschwert hat Sympathie aufzubauen.
Alles in allem, für mich kein Must-Read, aber dennoch eine nette Geschichte für Zwischendurch. Ich denke, dass es trotzdem vielen gefallen wird
Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Es wurde viel richtig gemacht, doch zur Gänze konnte mich das Buch dann leider doch nicht überzeugen.
Ich finde es toll, dass die Protagonisten um die 30 Jahre alt sind und ich mag, dass es mal ein Kleinstadtroman mit Setting in Deutschland ist. Dieses Kleinstadtfeeling wurde auch gut rübergebracht, durch die vielen liebevollen Beschreibungen, sowohl von der Stadt, als auch von den Nebencharakteren. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig.
Den Beginn des Buches fand ich super, die Gestaltung mit den Rückblicken hat leichte Spannung aufgebaut und neugierig gemacht. Was mich dann aber nicht so überzeugt hat, war der weitere Verlauf des Buches. Es wurden wichtige Themen angeschnitten, z.B. alte Wunden aus der Kindheit, die immer mal wieder vorkamen und am Ende dann doch sehr abrupt und nebensächlich aufgearbeitet wurden. Dem hätte man meiner Meinung nach etwas mehr Raum geben können, ohne dass es zu tiefgründig wird für einen gemütlichen Roman. Auch die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren fand ich teilweise etwas anstrengend. Oft dachte ich mir: Redet doch einfach miteinander, ihr seid keine Teenies mehr. Das Verhalten von beiden Seiten konnte ich oft einfach gar nicht nachvollziehen, was es mir erschwert hat Sympathie aufzubauen.
Alles in allem, für mich kein Must-Read, aber dennoch eine nette Geschichte für Zwischendurch. Ich denke, dass es trotzdem vielen gefallen wird