Ganz viel Herz und Gefühl
„Kiss Me in Orange“ von Alex Bente hat für mich genau die Atmosphäre, die ich mit einem gemütlichen Herbstabend verbinde. Schon die Gestaltung des Buches vermittelt dieses warme, behagliche Gefühl, das sich auch durch die Geschichte zieht. Mit etwas mehr als 350 Seiten ist der Roman zudem nicht zu lang und eignet sich wunderbar dafür, sich abends ein paar Stunden Zeit zu nehmen und ganz in die Handlung einzutauchen.
Ein Highlight war für mich die Erzählweise aus den beiden Perspektiven von Niklas und Emma. Durch den Wechsel zwischen den Charakteren erhält man nicht nur einen umfassenderen Eindruck von ihrer jeweiligen Persönlichkeit, sondern versteht auch ihre Gedanken und Entscheidungen wesentlich besser. Besonders interessant fand ich dabei, dass man als Leser teilweise einen Schritt voraus ist und dadurch mitbekommt, was der jeweils andere gerade empfindet. Das macht manche Situationen gleichzeitig spannend, emotional und ein wenig amüsant.
Emma hat mir als Figur ebenfalls sehr gut gefallen, vor allem wegen ihrer inneren Zerrissenheit. Sie merkt zwar nach und nach, dass Niklas für sie mehr bedeutet, als sie zunächst wahrhaben möchte, versucht ihre eigenen Gefühle aber immer wieder zu verdrängen. Dadurch ergeben sich einige Situationen, bei denen man sich beim Lesen beinahe wünscht, ihr ein wenig auf die Sprünge helfen zu können. Dass die Beziehung zwischen den beiden nicht sofort voranschreitet, sondern sich allmählich entwickelt, empfand ich als besonders gelungen. So konnte ich ihre Annäherung viel besser nachvollziehen und die romantischen Momente mehr genießen.
Alles in allem ist „Kiss Me in Orange“ für mich eine leichte und romantische Geschichte, die vor allem durch ihre gefühlvolle Handlung und das herbstliche Setting überzeugt. Der Schreibstil macht das Buch angenehm zugänglich und die Geschichte eignet sich meiner Meinung nach perfekt für einen ruhigen Abend, an dem man einfach etwas Romantisches lesen und abschalten möchte.
Ein Highlight war für mich die Erzählweise aus den beiden Perspektiven von Niklas und Emma. Durch den Wechsel zwischen den Charakteren erhält man nicht nur einen umfassenderen Eindruck von ihrer jeweiligen Persönlichkeit, sondern versteht auch ihre Gedanken und Entscheidungen wesentlich besser. Besonders interessant fand ich dabei, dass man als Leser teilweise einen Schritt voraus ist und dadurch mitbekommt, was der jeweils andere gerade empfindet. Das macht manche Situationen gleichzeitig spannend, emotional und ein wenig amüsant.
Emma hat mir als Figur ebenfalls sehr gut gefallen, vor allem wegen ihrer inneren Zerrissenheit. Sie merkt zwar nach und nach, dass Niklas für sie mehr bedeutet, als sie zunächst wahrhaben möchte, versucht ihre eigenen Gefühle aber immer wieder zu verdrängen. Dadurch ergeben sich einige Situationen, bei denen man sich beim Lesen beinahe wünscht, ihr ein wenig auf die Sprünge helfen zu können. Dass die Beziehung zwischen den beiden nicht sofort voranschreitet, sondern sich allmählich entwickelt, empfand ich als besonders gelungen. So konnte ich ihre Annäherung viel besser nachvollziehen und die romantischen Momente mehr genießen.
Alles in allem ist „Kiss Me in Orange“ für mich eine leichte und romantische Geschichte, die vor allem durch ihre gefühlvolle Handlung und das herbstliche Setting überzeugt. Der Schreibstil macht das Buch angenehm zugänglich und die Geschichte eignet sich meiner Meinung nach perfekt für einen ruhigen Abend, an dem man einfach etwas Romantisches lesen und abschalten möchte.