Wirkt leider alles ziemlich austauschbar
Dieser Debütroman führt uns in eine herbstliche süddeutsche Kleinstadt, wo alte und neue Freundschaften aufleben, leckeres Essen serviert wird und heftige cosy Vibes wehen. Alix Bentes Erstlingswerk reiht sich in die immer länger werdende Sammlung von "pumpkin spice"-orangenen Büchern ein, in denen romantische Geschichten in kuscheligen Kleinstädte erzählt werden. Doch überraschenderweise spielt diese Geschichte nicht, wie so viele der anderen, in den USA, sondern in Deutschland. Auch wenn man das so durch die Covergestaltung und vor allem durch den englischen Titel nicht erwarten konnte.
Die Hauptfiguren Emma und Niclas sind schon lange befreundet und, obwohl Emma schon lang in Niclas verliebt ist, hatte sich bislang nicht mehr zwischen ihnen entwickelt. Bis zu diesem einen schicksalshaften Tag, nach dem nichts mehr so war wie vorher.
Ehrlicherweise war das Verhalten beider Figuren nach dieser Erfahrung für mich etwas schwer nachvollziehbar. Die starke Kränkung und die spätere Erklärung schienen mir fadenscheinig und leider nicht ganz so authentisch.
Neben der Lovestory arbeitet Emma noch an ihrem Verhältnis zu ihrem Vater, der sie und ihre Schwester in der Kindheit für eine andere Frau verlassen hat. In dieser Hinsicht hat mir die Auflösung des Familienkonflikts und die Haltung Emmas deutlich besser gefallen als in Hinblick auf Niclas.
Neben den ganzen persönlichen Tragödien und Dramen wird viel Wert auf den Blick auf das Dorf, ihre vielfältigen und bunten Menschen, Vorurteile und Gemeinsamkeiten gelegt. Und genau das macht Small-Town-Romance für mich immer so wunderbar. Die Autorin hat sich einige wirklich schöne Sidestories ausgedacht, kleine Events bei denen auch Nebenfiguren ihren Auftritt haben dürfen.
Für mich ist "Kiss me in orange" ein schönes Buch für die herbstlichen Lesestunden, bleibt allerdings nicht allzu lange im Gedächtnis.
Die Hauptfiguren Emma und Niclas sind schon lange befreundet und, obwohl Emma schon lang in Niclas verliebt ist, hatte sich bislang nicht mehr zwischen ihnen entwickelt. Bis zu diesem einen schicksalshaften Tag, nach dem nichts mehr so war wie vorher.
Ehrlicherweise war das Verhalten beider Figuren nach dieser Erfahrung für mich etwas schwer nachvollziehbar. Die starke Kränkung und die spätere Erklärung schienen mir fadenscheinig und leider nicht ganz so authentisch.
Neben der Lovestory arbeitet Emma noch an ihrem Verhältnis zu ihrem Vater, der sie und ihre Schwester in der Kindheit für eine andere Frau verlassen hat. In dieser Hinsicht hat mir die Auflösung des Familienkonflikts und die Haltung Emmas deutlich besser gefallen als in Hinblick auf Niclas.
Neben den ganzen persönlichen Tragödien und Dramen wird viel Wert auf den Blick auf das Dorf, ihre vielfältigen und bunten Menschen, Vorurteile und Gemeinsamkeiten gelegt. Und genau das macht Small-Town-Romance für mich immer so wunderbar. Die Autorin hat sich einige wirklich schöne Sidestories ausgedacht, kleine Events bei denen auch Nebenfiguren ihren Auftritt haben dürfen.
Für mich ist "Kiss me in orange" ein schönes Buch für die herbstlichen Lesestunden, bleibt allerdings nicht allzu lange im Gedächtnis.