Berührende Geschichte über Selbstfindung und Tierliebe
Anna Augustins Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Man taucht sofort in die Geschichte ein. Die Illustrationen von Schneeflocken am Anfang jedes Kapitels unterstreichen die winterliche, fast märchenhafte Atmosphäre. Ein wunderschönes Detail, das den kanadischen Winter in meinen Cozy-Lesesessel bringt.
Amber ist eine sympathische, vielschichtige Protagonistin. Ihre Verbindung zu Tieren und ihr Wunsch, das Erbe ihrer Mutter zu bewahren, machen sie sofort liebenswert. Gleichzeitig wirkt sie verletzlich, besonders in der Szene, in der ihr Freund, ein ehrgeiziger Stadtrat-Kandidat, sie vor Publikum bloßstellt um sie für seine eigenen Zwecke zu nutzen, hier spürt man ihre Ohnmacht und Wut fast körperlich. Ruri als beste Freundin ist eine perfekte Stütze. Sie erkennt die "Red Flags" sofort und gibt Amber den nötigem Rückhalt. Luke hingegen strahlt von Anfang an Wärme und Verantwortungsbewusstsein aus. Seine Fürsorge für seine vermutlich demenzerkrankte Großmutter (die liebevoll "Omi" genannt wird) hat mich als Altenpflegerin besonders berührt. Ich freue mich auf das baldige Kennenlernen von Amber und Luke.
Amber ist eine sympathische, vielschichtige Protagonistin. Ihre Verbindung zu Tieren und ihr Wunsch, das Erbe ihrer Mutter zu bewahren, machen sie sofort liebenswert. Gleichzeitig wirkt sie verletzlich, besonders in der Szene, in der ihr Freund, ein ehrgeiziger Stadtrat-Kandidat, sie vor Publikum bloßstellt um sie für seine eigenen Zwecke zu nutzen, hier spürt man ihre Ohnmacht und Wut fast körperlich. Ruri als beste Freundin ist eine perfekte Stütze. Sie erkennt die "Red Flags" sofort und gibt Amber den nötigem Rückhalt. Luke hingegen strahlt von Anfang an Wärme und Verantwortungsbewusstsein aus. Seine Fürsorge für seine vermutlich demenzerkrankte Großmutter (die liebevoll "Omi" genannt wird) hat mich als Altenpflegerin besonders berührt. Ich freue mich auf das baldige Kennenlernen von Amber und Luke.