Tolle winterliche Geschichte
Ich fand die Leseprobe überraschend gut und bin ziemlich schnell in die Geschichte reingekommen. Am Anfang wirkt alles noch eher locker und ein bisschen lustig, vor allem durch Amber und ihre Hündin Hazel. Ich musste bei manchen Stellen schon schmunzeln, weil Amber irgendwie eine sympathische und leicht chaotische Art hat.
Was ich besonders interessant fand, war aber, dass die Geschichte nicht einfach nur eine typische Liebesgeschichte zu sein scheint. Amber hat mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen und versucht gleichzeitig, deren Buch fertigzustellen und erfolgreich zu machen. Man merkt dabei schon, dass sie sich selbst ziemlich unter Druck setzt. Das fand ich irgendwie traurig, weil sie eigentlich gar nicht nur für sich selbst weitermacht, sondern vor allem, weil sie ihrer Mutter ihren letzten Wunsch erfüllen möchte.
Ethan mochte ich dagegen überhaupt nicht. Schon ziemlich früh hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er Amber eher für seine eigene Karriere gebrauchen kann. Spätestens als klar wird, dass er ihre Reichweite und ihre Geschichte für seinen Wahlkampf nutzen möchte, war er für mich komplett unten durch. Ruri hat es meiner Meinung nach ziemlich gut auf den Punkt gebracht: Er will nicht wirklich ihr Herz heilen, sondern ihre Reichweite.
Am spannendsten fand ich die Szene im Gemeindezentrum. Ich konnte richtig nachvollziehen, warum Amber sich dort so unwohl fühlt. Ethan stellt sie vor allen Leuten als seine wundervolle Freundin dar und benutzt dabei sogar ihre Geschichte und die ihrer Mutter. Für ihn scheint das alles perfekt zu sein, während Amber sich immer schlechter fühlt.
Danach wird es nochmal richtig heftig, als plötzlich Leute anfangen, sie wegen ihrer Beziehungen und ihrem Verhalten anzugreifen. Besonders schlimm fand ich, dass fremde Menschen sofort glauben, alles über sie zu wissen, nur weil sie ein paar Videos oder Kommentare im Internet gesehen haben. Das Ganze wirkt dadurch auch ziemlich realistisch, weil man heutzutage ja ständig erlebt, wie schnell jemand im Internet verurteilt wird.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, weil er leicht zu lesen ist und trotzdem auch ernstere Gefühle rüberbringt. Ich mag außerdem, dass Amber und Ruri eine so enge Freundschaft haben. Ruri wirkt für mich wie jemand, der Amber wirklich kennt und nicht einfach nur das sagt, was sie hören möchte.
Insgesamt hat mich die Leseprobe neugierig gemacht. Ich möchte auf jeden Fall wissen, was nach diesem ganzen Drama passiert und ob Amber vielleicht irgendwann aus ihrem bisherigen Leben ausbricht. Vor allem bin ich gespannt, wo sie am Ende landet und welche neuen Menschen sie dort kennenlernt. Ich glaube, dass hinter der Geschichte noch einiges mehr steckt, als man in der Leseprobe schon sieht.
Was ich besonders interessant fand, war aber, dass die Geschichte nicht einfach nur eine typische Liebesgeschichte zu sein scheint. Amber hat mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen und versucht gleichzeitig, deren Buch fertigzustellen und erfolgreich zu machen. Man merkt dabei schon, dass sie sich selbst ziemlich unter Druck setzt. Das fand ich irgendwie traurig, weil sie eigentlich gar nicht nur für sich selbst weitermacht, sondern vor allem, weil sie ihrer Mutter ihren letzten Wunsch erfüllen möchte.
Ethan mochte ich dagegen überhaupt nicht. Schon ziemlich früh hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er Amber eher für seine eigene Karriere gebrauchen kann. Spätestens als klar wird, dass er ihre Reichweite und ihre Geschichte für seinen Wahlkampf nutzen möchte, war er für mich komplett unten durch. Ruri hat es meiner Meinung nach ziemlich gut auf den Punkt gebracht: Er will nicht wirklich ihr Herz heilen, sondern ihre Reichweite.
Am spannendsten fand ich die Szene im Gemeindezentrum. Ich konnte richtig nachvollziehen, warum Amber sich dort so unwohl fühlt. Ethan stellt sie vor allen Leuten als seine wundervolle Freundin dar und benutzt dabei sogar ihre Geschichte und die ihrer Mutter. Für ihn scheint das alles perfekt zu sein, während Amber sich immer schlechter fühlt.
Danach wird es nochmal richtig heftig, als plötzlich Leute anfangen, sie wegen ihrer Beziehungen und ihrem Verhalten anzugreifen. Besonders schlimm fand ich, dass fremde Menschen sofort glauben, alles über sie zu wissen, nur weil sie ein paar Videos oder Kommentare im Internet gesehen haben. Das Ganze wirkt dadurch auch ziemlich realistisch, weil man heutzutage ja ständig erlebt, wie schnell jemand im Internet verurteilt wird.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, weil er leicht zu lesen ist und trotzdem auch ernstere Gefühle rüberbringt. Ich mag außerdem, dass Amber und Ruri eine so enge Freundschaft haben. Ruri wirkt für mich wie jemand, der Amber wirklich kennt und nicht einfach nur das sagt, was sie hören möchte.
Insgesamt hat mich die Leseprobe neugierig gemacht. Ich möchte auf jeden Fall wissen, was nach diesem ganzen Drama passiert und ob Amber vielleicht irgendwann aus ihrem bisherigen Leben ausbricht. Vor allem bin ich gespannt, wo sie am Ende landet und welche neuen Menschen sie dort kennenlernt. Ich glaube, dass hinter der Geschichte noch einiges mehr steckt, als man in der Leseprobe schon sieht.