Kiss me under the Winterlights – Eine schöne Wintergeschichte mit einer wichtigen Botschaft

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Die Geschichte klang für mich nach einer schönen winterlichen Unterhaltung, um mich auf die besinnliche Zeit des Jahres einzustimmen. Für die Protagonistin beginnt Weihnachten allerdings alles andere als ruhig. Seit dem Verlust ihrer Mutter fällt es ihr schwer, sich auf die Weihnachtszeit zu freuen. Ein öffentliches Debakel tut sein übriges. Um diesem ganzen Chaos zu entfliehen, zieht sie sich in die kalte Einöde zurück. Doch das nächste Gefühlschaos lässt nicht lange auf sich warten.

Die Grundidee war für mich nichts komplett Neues und ich hatte beim Lesen auf den großen Überraschungsmoment gewartet, der am Ende ausgeblieben ist. Trotzdem haben mir die sympathischen Protagonisten und der tolle, bildhafte Schreibstil schöne Lesestunden beschert. Und der flauschige Polarfuchs als Buchmaskottchen ist natürlich auch ein Highlight!
Besonders gut fand ich, wie kritisch das Thema Social Media aufgegriffen wird. Wie schnell urteilen Menschen über andere, ohne die Hintergründe zu kennen? Ein Kommentar oder eine öffentliche Meinung kann das Leben eines Menschen von einem Moment auf den anderen verändern, ohne dass die betroffene Person noch viel dagegen tun kann. Das sollte man sich gerade dann vor Augen halten, wenn man meint, mit erhobenem Zeigefinger über das Leben anderer urteilen zu müssen.

Für mich war Kiss me under the Winterlights eine schöne, gemütliche Unterhaltung für zwischendurch, die neben winterlicher Atmosphäre auch einen wichtigen Denkanstoß mitbringt.