Light a candle in the dark

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elefantracer Avatar

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Mitten unter Schneebergen und Gefrierschranktemperaturen sucht Amber kurz vor Weihnachten auch ohne Stall Zuflucht. Eigentlich ist das so schon nicht ihre Jahreszeit, doch dieses Jahr hat das Internet dafür gesorgt, dass sie ihr Endgegner ist.

Da klingt eine Hütte fernab der Zivilisation doch gar nicht so verkehrt oder?

Meine Motivation für das Buch setzte sich zusammen aus jahrzehntelanger Liebe für Weihnachtsbücher, gute Erfahrungen mit der Autorin und Tierchen. Tierchen gehen immer :D

Den Wunsch, der Menschheit zu entfliehen und irgendwo im Nirgendwo mit Schnee und Wildtieren umarmt zu werden kann ich gut nachempfinden.

Ich fand es toll, dass hier das Thema Wildtiere und der menschliche Einfluss auf diese aufgegriffen wurde, denn leider haben es Tiere auf dieser Welt inzwischen unverdient schwer. Durch die Ausbreitung und Einmischung der Menschen gibt es kaum noch Wildtiere, die wirklich ohne direkten oder indirekten Einfluss von Menschen leben. Häufig kommt dann sowas wie "das erledigt die Natur", was sie in anderen Fällen täte, wenn Menschen nicht vorher schon eingewirkt hätten oder meinen würden, den Job der Natur ungerechtfertigt übernehmen zu müssen. Wildtieren zu helfen, ist manchmal auch einfach die Waage wieder ein bisschen auszugleichen.

Aber auch sonst ist die Geschichte eine ziemliche Green Flag, denn Nächstenliebe und Hilfe sind im Buch ebenso präsent wie Familienbande und Teamgeist.

Amber und Luke begegnen sich auf Augenhöhe, so dass die Story ausgewogen ist.

Fans von Weihnachten, Idylle und (Wild-)tieren finden in diesem Buch - ziemlich wahrscheinlich - ihren sicheren Hafen.

Und vielleicht auch eine Motivation, in ihrem Leben neue Wege zu gehen.