Nicht überzeugend

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puste.blume Avatar

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Das Cover ist inhaltlich passend gewählt, wirkt jedoch insgesamt eher kitschig. Die Winterlandschaft wird in verschiedenen Situationen im Buch thematisiert und der Autorin gelingt es häufig, die Amtosphäre der Landschaft einzufangen und diese authentisch zu beschreiben.

Allerdings vermisst man diese Authentizität bei den Figuren im Buch. Die Protagonistin Amber vollzieht eine persönliche Wandlung innerhalb von zwei - vier Wochen, was recht überzogen scheint. Jahrelang trauerte sie um ihre Mutter und erträgt deshalb Weihnachten nicht, sodas sie sich sogar wiederholt zu dieser Zeit von ihren Partnern trennt. Aber nach wenigen Tagen mit einem neuen Mann wirft sie jahrelange Gewohnheiten über Bord und ändert ihre Meinung zu Weihnachten.
Ihr Love Interest Luke gewinnt kaum an Profil, und ist über weite Teile kaum greifbar. Seine Geschichte mit seiner Exfreundin wird eher am Rand thematisiert, er fühlt sich jedoch belogen und ist verletzt, als er die Geschichte über Ambers Vergangenheit erfährt - die rein gar nichts mit ihm zu tun hatte. Die Beweggründe hier wirken fadenscheinig und konstruiert.

Insgesamt wirken einige Entwicklungen innerhalb der Handlung erzwungen, wodurch sie nicht immer überzeugend erscheinen.