Biografie einer polarisierenden Herrscherin.
Als das Buch im vergangenen Jahr vom Verlag angekündigt wurde, freute ich mich schon im Vorfeld darauf, da mich das alte Ägypten sehr interessiert.
Kleopatra VII Thea Philopator, eine Frau um die sich viele Mythen ranken. Eine Frau, welche sich sehr jung, mit der Aufgabe der Regentschaft des großen ägyptischen Reiches konfrontiert sieht. Mit einem unzufriedenen Volk, Intrigen, Morden, Machtspielen, Kriege, Allianzen, und vielem mehr. All dies muss sie händeln können, um das ägyptische Reich zu erhalten. Es gelingt ihr eine Zeit lang, mit Klugheit und ja, auch mit hartem Kalkül dem ägyptischen Reich wieder zu strahlendem Glanz zu verhelfen.
Dies geschieht unter anderem mit Hilfe römischer Verbündeter, welche auch ihre Geliebten werden. So erhielt Kleopatra ihren Ruf als eiskalte Femme fatal. Erst Recht in der Nachwelt mit ihren matriarchalisch geprägten Gesellschaften. So hängt dieser Ruf ihr heute noch immer an.
Die Autorin Saara El-Arifi nähert sich Kleopatra auf andere Weise und lässt dies Herrscherin quasi selber aus ihrem Leben erzählen. Zum Vorschein kommt dabei auch eine Frau mit Sehnsüchten und Ängsten, eine Tochter, eine Liebende und eine Mutter.
Diese Erzählweise in der Ich-Form gefällt mir sehr. Der Handlungsstrang ist stimmig, die Schilderungen der Settings und der Charaktere schaffen ein wunderbares, exotisches Kopfkino.
Man sollte sich aber dessen bewusst sein, dass es ein fiktiver Roman ist, welcher auf historischen Ereignissen aufbaut, diese jedoch nicht getreu nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand wiedergibt. Nein, es ist ein stimmiges Geflecht aus Historie Biografie, mit einem Schuss Fantasy.
Fazit: man kann das Buch auch ohne viel Vorwissen über das alte Ägypten lesen und wird sich sehr gut unterhalten fühlen. Darum, eine unbedingte Empfehlung für kalte, trübe Wintertage. Ich habe die Lesestunden sehr genossen.
Das Cover inkl. Farbschnitt finde ich sehr gelungen. Oft überwiegen bei Covern wo es um das alte Ägypten geht, sandfarbene Hintergründe. Hier wurde ein kräftiges Türkisblau gewählt. Auch blieben alte Ölgemälde oder Büsten von Kleopatra außen vor und sie wurde in, für die damalige Zeit, identischer Kleidung dargestellt. Dies von hinten, was ihr einen geheimnisvollen Touch gibt. Als Eyecatcher dann der Buchtitel in leuchtendem Gelb. Das Ganze wirkt nicht überfrachtet, sondern ist sehr gelungen.
Kleopatra VII Thea Philopator, eine Frau um die sich viele Mythen ranken. Eine Frau, welche sich sehr jung, mit der Aufgabe der Regentschaft des großen ägyptischen Reiches konfrontiert sieht. Mit einem unzufriedenen Volk, Intrigen, Morden, Machtspielen, Kriege, Allianzen, und vielem mehr. All dies muss sie händeln können, um das ägyptische Reich zu erhalten. Es gelingt ihr eine Zeit lang, mit Klugheit und ja, auch mit hartem Kalkül dem ägyptischen Reich wieder zu strahlendem Glanz zu verhelfen.
Dies geschieht unter anderem mit Hilfe römischer Verbündeter, welche auch ihre Geliebten werden. So erhielt Kleopatra ihren Ruf als eiskalte Femme fatal. Erst Recht in der Nachwelt mit ihren matriarchalisch geprägten Gesellschaften. So hängt dieser Ruf ihr heute noch immer an.
Die Autorin Saara El-Arifi nähert sich Kleopatra auf andere Weise und lässt dies Herrscherin quasi selber aus ihrem Leben erzählen. Zum Vorschein kommt dabei auch eine Frau mit Sehnsüchten und Ängsten, eine Tochter, eine Liebende und eine Mutter.
Diese Erzählweise in der Ich-Form gefällt mir sehr. Der Handlungsstrang ist stimmig, die Schilderungen der Settings und der Charaktere schaffen ein wunderbares, exotisches Kopfkino.
Man sollte sich aber dessen bewusst sein, dass es ein fiktiver Roman ist, welcher auf historischen Ereignissen aufbaut, diese jedoch nicht getreu nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand wiedergibt. Nein, es ist ein stimmiges Geflecht aus Historie Biografie, mit einem Schuss Fantasy.
Fazit: man kann das Buch auch ohne viel Vorwissen über das alte Ägypten lesen und wird sich sehr gut unterhalten fühlen. Darum, eine unbedingte Empfehlung für kalte, trübe Wintertage. Ich habe die Lesestunden sehr genossen.
Das Cover inkl. Farbschnitt finde ich sehr gelungen. Oft überwiegen bei Covern wo es um das alte Ägypten geht, sandfarbene Hintergründe. Hier wurde ein kräftiges Türkisblau gewählt. Auch blieben alte Ölgemälde oder Büsten von Kleopatra außen vor und sie wurde in, für die damalige Zeit, identischer Kleidung dargestellt. Dies von hinten, was ihr einen geheimnisvollen Touch gibt. Als Eyecatcher dann der Buchtitel in leuchtendem Gelb. Das Ganze wirkt nicht überfrachtet, sondern ist sehr gelungen.