Kleopatra erzählt ihre Lebensgeschichte
Saara El-Arifi beleuchtet in ihrem Buch die faszinierende Lebensgeschichte der berühmten Pharaonin Kleopatra. Das Besondere daran ist die Erzählperspektive: Ab dem Tag ihrer Krönung kommt Kleopatra selbst zu Wort, wodurch der Leser die Geschehnisse aus erster Hand und aus ihrer ganz persönlichen Sicht erlebt.
Die historischen Hintergründe wurden für dieses Buche sehr genau recherchiert, das macht die Autorin in ihrem Vorwort klar und davon zeugen auch die umfangreiche Quellenangabe am Schluss des Buches. Hervorragend werden historische Abläufe mit fiktiven Elementen kombiniert, so dass ich manchmal das Gefühl habe, ein Sachbuch in Romanform zu lesen.
Kleopatra erhält in diesem Roman eine Stimme und ein zutiefst menschliches Gesicht. Die Ich-Perspektive ermöglicht es uns als Leser, ihre Ängste, Zweifel und geheimsten Gedanken hautnah zu erleben. Wir begegnen ihr als Mutter, Geliebte, Freundin und als strategisch denkende Herrscherin, deren unbeugsames Herz unerschütterlich für ihr Volk und ihr geliebtes Ägypten schlägt.
Mein einziger Kritikpunkt betrifft den Spannungsbogen, der sich mitunter in den detailreichen Beschreibungen historischer Kleidung, Orte und Bräuche verliert. Obwohl diese Schilderungen das alte Ägypten unglaublich lebendig werden und mich tief eintauchen lassen, geschieht dies leider oft auf Kosten der narrativen Spannung.
Das Finale des Romans ist überraschend und unkonventionell, doch gerade diese Eigenwilligkeit verleiht der gesamten Erzählung einen stimmigen Abschluss, gekrönt von einem unerwarteten Plot-Twist.
FAZIT: Ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der zwar an manchen Stellen etwas an Spannung vermissen lässt, aber dennoch eine klare Leseempfehlung verdient!
Die historischen Hintergründe wurden für dieses Buche sehr genau recherchiert, das macht die Autorin in ihrem Vorwort klar und davon zeugen auch die umfangreiche Quellenangabe am Schluss des Buches. Hervorragend werden historische Abläufe mit fiktiven Elementen kombiniert, so dass ich manchmal das Gefühl habe, ein Sachbuch in Romanform zu lesen.
Kleopatra erhält in diesem Roman eine Stimme und ein zutiefst menschliches Gesicht. Die Ich-Perspektive ermöglicht es uns als Leser, ihre Ängste, Zweifel und geheimsten Gedanken hautnah zu erleben. Wir begegnen ihr als Mutter, Geliebte, Freundin und als strategisch denkende Herrscherin, deren unbeugsames Herz unerschütterlich für ihr Volk und ihr geliebtes Ägypten schlägt.
Mein einziger Kritikpunkt betrifft den Spannungsbogen, der sich mitunter in den detailreichen Beschreibungen historischer Kleidung, Orte und Bräuche verliert. Obwohl diese Schilderungen das alte Ägypten unglaublich lebendig werden und mich tief eintauchen lassen, geschieht dies leider oft auf Kosten der narrativen Spannung.
Das Finale des Romans ist überraschend und unkonventionell, doch gerade diese Eigenwilligkeit verleiht der gesamten Erzählung einen stimmigen Abschluss, gekrönt von einem unerwarteten Plot-Twist.
FAZIT: Ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der zwar an manchen Stellen etwas an Spannung vermissen lässt, aber dennoch eine klare Leseempfehlung verdient!