Wortwitz trifft auf charmantes Chaos

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pasoke Avatar

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Das Cover & die Illustrationen:
Astrid Henn hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Das Cover springt einem durch die lebendigen Farben und die herrlich frechen Charakterdesigns sofort ins Auge. Besonders das „Vehlerteufelchen“ mit seinem hämischen Grinsen ist ein Highlight. Man sieht sofort: Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Stolpern.

Der Schreibstil & Spannungsaufbau:
Klings Stil ist gewohnt rasant, pointiert und voller Humor. Er schafft es, pädagogische Themen (wie Rechtschreibung und Besserwisserei) so zu verpacken, dass man sich nicht belehrt, sondern unterhalten fühlt. Die Leseprobe erzeugt eine enorme Neugier darauf, welche sprachlichen Katastrophen das Vehlerteufelchen als Nächstes anrichtet.

Die Charaktere.
Das Klugscheißerchen ist die perfekte Identifikationsfigur für alle (kleinen und großen) Perfektionisten, während das Vehlerteufelchen das personifizierte Chaos ist, das wir alle manchmal in uns tragen. Die Dynamik zwischen den beiden verspricht herrlich schräge Dialoge.

Warum ich weiterlesen möchte:

Ich erwarte von der Geschichte eine Liebeserklärung an die Unvollkommenheit. In einer Welt, die oft so viel Wert auf „Richtig“ und „Falsch“ legt, ist dieser humorvolle Blick auf unsere Fehltritte unglaublich erfrischend. Ich will wissen, ob die beiden am Ende vielleicht sogar ein Team werden – denn mal ehrlich: Was wäre die Welt ohne ein bisschen kreatives Chaos?