Ein gut durchdachter Thriller

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toxicas Avatar

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Sayer Altair ermittelt wieder. Doch zu ihrem eigenen Schutz dieses Mal nur an einem sogenannten Cold Case - ein zu den Akten gelegter Kriminalfall, der wieder neu aufgerollt wird. Ihre Vorgesetzte Holt will sie nach dem letzten Fall, der Sayer und ihrem Kollegen Ezra fast das Leben gekostet hat, keiner großen Gefahr aussetzen. Doch das Ganze entwickelt sich schnell zu einer gegenwärtigen Bedrohung, und Sayer muss feststellen, dass das Böse sich erneut in ihrem direkten Umfeld befindet.

Dies ist der 2. Teil der Reihe um die FBI Agentin und Neurowissenschaftlerin Sayer Altair. Mit dem 1. Teil "Todeskäfig" begeisterte die Autorin bereits viele Leser und setzte die Erwartungen an die Fortsetzung damit hoch an.

Viele der Protagonisten aus dem 1. Teil finden auch hier wieder ihren Auftritt. Trotz zahlreicher Konsequenzen aus dem lezten Fall, erklärt die Autorin gut die Zusammenhänge, sodass man meiner Meinung nach den vorherigen Teil nicht zwingend gelesen haben muss, um folgen zu können. Trotzdem empfehle ich es, denn nur so kann man die Entwicklung der Charaktere mitverfolgen.

Die Geschichte beginnt mit dem zufälligen Fund eines Massengrabes in einer Grube. Mit jedem gelesenen Kapitel begreift man jedoch die Komplexität der wahren Hintergründe.

Die Vielschichtigkeit der einzelnen Schicksale und die Perspektivwechsel von Opfern und Ermittlungsteam, lassen das Buch abwechslungsreich und spannend daherkommen. So greift Cooper viele verschiedene Themen auf, die sich aber alle interessant in die Geschichte einfügen.

Was als interessanter Cold Case beginnt, verwandelt sich bald in die gefährliche Jagd auf einen Serienmörder.

Das Ende ist dann vielleicht etwas vorhersehbar für eingefleischte Krimi- und Thrillerfreunde, doch der Weg dahin ist spannend und interessant.

Persönliches Fazit: Ein gut durchdachter Thriller, der mich auch dieses Mal mit seinen interessanten Einblicken in die Psyche von Psychopathen sowie mit Spannung und Komplexität überzeugen konnte.

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