Voller Basics und Emojis mit leckeren Alltagsgerichten, die leicht nachzukochen sind
Das ungefähr DIN A4 große Buch hat eine Klappbroschur, was ich jetzt für ein Kochbuch nicht ganz so optimal finde, da man es nicht aufgeschlagen liegen lassen kann. Auf der anderen Seite sind die Rezepte jetzt nicht furchtbar komplex und kompliziert, so dass man nicht ständig darauf starren muss.
Oft ist es bei Kochbüchern ja so, dass die angegebene Zubereitungszeit sehr optimistisch dargestellt wird. Gerade für ungeübtere Köche ist sie meist nicht zu schaffen, da schon allein das Schnippeln mehr Zeit benötigt als für das gesamte Gericht veranschlagt wird. Hier ist das schon etwas anders, denn auch wenn zum Beispiel die Kategorie "15 Minuten Feuerwerk" durchaus sportlich ist, sind die Gerichte, die ich ausprobiert habe, zu schaffen.
Für die Spicy Udon Nudeln hatte ich tatsächlich alles da und habe nur etwas variiert, in dem ich scharf angebratene Hähnchenbruststreifen und Cashews für den Crunch hinzugefügt habe. War ausgesprochen lecker.
Auch die Parmesangnocchi mit Blattspinat waren leckeres Soulfood! Das Handbrot war schnell gemacht und mit dem Dip köstlich. Alles keine megakreativen Neuerfindungen, aber für mich ist ein Kochbuch eben eine Inspirationsquelle und soll Appetit auf mehr machen und das macht es! Die Bilder sind ansprechend appetitlich, die Rezepte klar und ohne viel Chichi. Die Aufmachung ist modern und die vielen abgebildeten Emojis wahrscheinlich damit zu erklären, dass der Autor Influencer ist. ;-)
Überhaupt spricht er vor allem eine jüngere Zielgruppe an und startet nicht zuletzt deswegen erstmal in die Grundlagen der Küche und gibt Tipps, was man für eine vernünftige Erstausstattung und im Vorrat so alles benötigt. Das mag erfahrenere Köche langweilen, aber ich finde das wichtig.
Dass es so eine schnelle Feierabendküche darstellt, liegt u.a. aber auch daran, dass beispielsweise Pizzateig, Gnocchi, Schupfnudeln und Spätzle aus der Kühltheke Anwendung finden. Auch Weizentortillas und Tortellini werden fertig gekauft, was ja völlig legitim ist. Nudeln macht man ja auch äußerst selten selber.
Ein paar Airfryer Rezepte sind dabei, aber das meiste wird klassisch gekocht. Schön finde ich, wie er seine Frikadellen macht (Senf muss auch bei mir einfach mit rein), hätte aber noch einen kleinen Tipp für ihn: Die Zwiebelwürfel bevor sie in die Hackfleischmasse kommen, glasig anschwitzen und abkühlen lassen. Ist zwar ein kleiner Arbeitsschritt mehr, hat dann aber ein besseres Aroma und ist bekömmlicher. In der Pfanne, die man dafür benutzt hat, kann man ja später gleich die Frikadellen brutzeln. ;-)
Oft ist es bei Kochbüchern ja so, dass die angegebene Zubereitungszeit sehr optimistisch dargestellt wird. Gerade für ungeübtere Köche ist sie meist nicht zu schaffen, da schon allein das Schnippeln mehr Zeit benötigt als für das gesamte Gericht veranschlagt wird. Hier ist das schon etwas anders, denn auch wenn zum Beispiel die Kategorie "15 Minuten Feuerwerk" durchaus sportlich ist, sind die Gerichte, die ich ausprobiert habe, zu schaffen.
Für die Spicy Udon Nudeln hatte ich tatsächlich alles da und habe nur etwas variiert, in dem ich scharf angebratene Hähnchenbruststreifen und Cashews für den Crunch hinzugefügt habe. War ausgesprochen lecker.
Auch die Parmesangnocchi mit Blattspinat waren leckeres Soulfood! Das Handbrot war schnell gemacht und mit dem Dip köstlich. Alles keine megakreativen Neuerfindungen, aber für mich ist ein Kochbuch eben eine Inspirationsquelle und soll Appetit auf mehr machen und das macht es! Die Bilder sind ansprechend appetitlich, die Rezepte klar und ohne viel Chichi. Die Aufmachung ist modern und die vielen abgebildeten Emojis wahrscheinlich damit zu erklären, dass der Autor Influencer ist. ;-)
Überhaupt spricht er vor allem eine jüngere Zielgruppe an und startet nicht zuletzt deswegen erstmal in die Grundlagen der Küche und gibt Tipps, was man für eine vernünftige Erstausstattung und im Vorrat so alles benötigt. Das mag erfahrenere Köche langweilen, aber ich finde das wichtig.
Dass es so eine schnelle Feierabendküche darstellt, liegt u.a. aber auch daran, dass beispielsweise Pizzateig, Gnocchi, Schupfnudeln und Spätzle aus der Kühltheke Anwendung finden. Auch Weizentortillas und Tortellini werden fertig gekauft, was ja völlig legitim ist. Nudeln macht man ja auch äußerst selten selber.
Ein paar Airfryer Rezepte sind dabei, aber das meiste wird klassisch gekocht. Schön finde ich, wie er seine Frikadellen macht (Senf muss auch bei mir einfach mit rein), hätte aber noch einen kleinen Tipp für ihn: Die Zwiebelwürfel bevor sie in die Hackfleischmasse kommen, glasig anschwitzen und abkühlen lassen. Ist zwar ein kleiner Arbeitsschritt mehr, hat dann aber ein besseres Aroma und ist bekömmlicher. In der Pfanne, die man dafür benutzt hat, kann man ja später gleich die Frikadellen brutzeln. ;-)