Specki kocht und backt
Der bei Kindern so beliebte Weihnachtsdrache Spekulatius mit dem lustigen Sprachfehler erobert jetzt auch die Küchen im Sturm. Die Rezepte sind in die Jahreszeiten unterteilt und diese starten mit einer Spekulatius-Geschichte. Beim Vorlesen breche ich mir fast die Zunge, denn die Umlaute sind echt schwer auszusprechen in den Wörtern, in die sie gar nicht gehören!
Die Rezepte sind klassisch aufgebaut mit einer Spalte Zutaten und daneben die gut getrennten, nummerierten und gut verständlichen Arbeitsschritten. Es gibt Angaben zur Portionsanzahl bzw. Stückzahl und Zubereitungszeiten, aber keine Nährwertangaben. Zu jedem Rezept bekommt man ein Foto. Das ist mir sowieso immer wichtig, aber bei einem Rezeptbuch fürs Kochen und Backen mit Kids ist es unumgänglich. Sehr ansprechend und witzig sind auch die kleinen Illustrationen, die bei vielen der Rezepte zusätzlich eingefügt wurden.
Nicht alle Rezepte sind meiner Meinung nach ideal, um sie mit Kindern zusammen zu kochen und vor allem schon gar nicht, um die Kids das allein machen zu lassen. Als Beispiel möchte ich die Sushi-Sandwiches nennen. So viel Geschick haben die Kleinen selten, dass da aus Reis und Nori-Blättern ohne Küchenkatastrophe ein Sandwich entsteht. Viel helfen können sie hier auch leider nicht. Der Bezug zu den Jahreszeiten fehlt mir irgendwie auch. Die meisten Rezepte hätten auch in einer anderen Jahreszeit einsortiert werden können.
Die Idee des Buches gefällt mir dennoch und vor allem sind alle Gerichte bzw. Speisen so farbenprächtig und lustig gestaltbar, dass sie Kinder auf alle Fälle ansprechen. Trotzdem hätte ich mehr wirklich einfache Gerichte erwartet, bei denen die Kids viel mehr mithelfen können. So, wie bei den Fledermaus-Crackern und den Martinsgänsen. Da sind sie beim Auswellen und Ausstechen, aber auch dem Verzieren mit viel Spaß dabei!
Die eine oder andere Zutat ist zumindest bei mir nicht vorrätig, beispielsweise Amarant. Als problematisch sehe ich die Verwendung von TK-Beeren. Die aktuellen Rückrufe und Warnungen erfordern eigentlich ein Kochen. Daher fände ich es wichtig, dass dies in einem solchen Buch erwähnt wird bzw. nur frisches Obst verwendet wird. Teilweise stimmen Text und Bild nicht überein. Hier möchte ich als Beispiel die Bayerischen Hotdogs anführen. Ich soll Senf und Ketchup auf die Brötchen streichen, aber auf dem Foto ist beides, wie ich es auch selbst immer mache, quasi als Topping obenauf, hübsch in Zickzacklinien. Total begeistert bin ich tatsächlich von der Bienentorte, obwohl ein Fertigprodukt, nämlich die Wiener Böden, verwendet wird. Aber für die Kids ist diese Torte bestimmt der Hit und wenn die Eltern sie machen, können sie die Böden auch selbst backen.
Insgesamt gebe ich vier Sterne. Es ist ein Buch, das eher an die Eltern gerichtet ist und eine Spekulatius-Geschichte in vier Teilen beinhaltet, schön gestaltet ist und damit die Augen der Kids auf das Buch und die farbenfrohen Speisen zieht. Viel Mitmachpotenzial bieten die Rezepte jedoch nicht und bei einigen Zutaten muss man sein Gewissen entscheiden lassen.
Die Rezepte sind klassisch aufgebaut mit einer Spalte Zutaten und daneben die gut getrennten, nummerierten und gut verständlichen Arbeitsschritten. Es gibt Angaben zur Portionsanzahl bzw. Stückzahl und Zubereitungszeiten, aber keine Nährwertangaben. Zu jedem Rezept bekommt man ein Foto. Das ist mir sowieso immer wichtig, aber bei einem Rezeptbuch fürs Kochen und Backen mit Kids ist es unumgänglich. Sehr ansprechend und witzig sind auch die kleinen Illustrationen, die bei vielen der Rezepte zusätzlich eingefügt wurden.
Nicht alle Rezepte sind meiner Meinung nach ideal, um sie mit Kindern zusammen zu kochen und vor allem schon gar nicht, um die Kids das allein machen zu lassen. Als Beispiel möchte ich die Sushi-Sandwiches nennen. So viel Geschick haben die Kleinen selten, dass da aus Reis und Nori-Blättern ohne Küchenkatastrophe ein Sandwich entsteht. Viel helfen können sie hier auch leider nicht. Der Bezug zu den Jahreszeiten fehlt mir irgendwie auch. Die meisten Rezepte hätten auch in einer anderen Jahreszeit einsortiert werden können.
Die Idee des Buches gefällt mir dennoch und vor allem sind alle Gerichte bzw. Speisen so farbenprächtig und lustig gestaltbar, dass sie Kinder auf alle Fälle ansprechen. Trotzdem hätte ich mehr wirklich einfache Gerichte erwartet, bei denen die Kids viel mehr mithelfen können. So, wie bei den Fledermaus-Crackern und den Martinsgänsen. Da sind sie beim Auswellen und Ausstechen, aber auch dem Verzieren mit viel Spaß dabei!
Die eine oder andere Zutat ist zumindest bei mir nicht vorrätig, beispielsweise Amarant. Als problematisch sehe ich die Verwendung von TK-Beeren. Die aktuellen Rückrufe und Warnungen erfordern eigentlich ein Kochen. Daher fände ich es wichtig, dass dies in einem solchen Buch erwähnt wird bzw. nur frisches Obst verwendet wird. Teilweise stimmen Text und Bild nicht überein. Hier möchte ich als Beispiel die Bayerischen Hotdogs anführen. Ich soll Senf und Ketchup auf die Brötchen streichen, aber auf dem Foto ist beides, wie ich es auch selbst immer mache, quasi als Topping obenauf, hübsch in Zickzacklinien. Total begeistert bin ich tatsächlich von der Bienentorte, obwohl ein Fertigprodukt, nämlich die Wiener Böden, verwendet wird. Aber für die Kids ist diese Torte bestimmt der Hit und wenn die Eltern sie machen, können sie die Böden auch selbst backen.
Insgesamt gebe ich vier Sterne. Es ist ein Buch, das eher an die Eltern gerichtet ist und eine Spekulatius-Geschichte in vier Teilen beinhaltet, schön gestaltet ist und damit die Augen der Kids auf das Buch und die farbenfrohen Speisen zieht. Viel Mitmachpotenzial bieten die Rezepte jedoch nicht und bei einigen Zutaten muss man sein Gewissen entscheiden lassen.