Auf der Suche

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Nach einem einschneidenden Ereignis in ihrem Leben macht sich die studierte Japanologin Beth Kempton auf eine Reise durch das von ihr sehr geliebte Land, im Blick, die Suche nach dem „Kokoro“ – dem achtsamen Herz, das Körper und Geist verbindet.
Ich lese immer gerne Bücher, in denen Menschen von ihrer spirituellen Suche nach Sinn, Selbstverwirklichung, innerem Frieden oder auch einfach nur nach Stille erzählen.
„Kokoro“ reiht sich in diese Art Bücher erwartungsgemäß gut ein.
Mit zahlreichen tiefsinnigen Anekdoten, Erzählungen über besondere Begegnungen und schönen, poetischen Sätzen wird der Leser angeregt über seine eigene Spiritualität nachzudenken.
Beth Kempton gibt ihm auf rund dreihundert Seiten eine Reihe Fragen an die Hand, die das Werk auch als Arbeitsbuch nutzbar machen ließen, sollte man sich selbst ebenfalls auf die Suche nach dem „Kokoro“ begeben wollen.
Die Erkenntnisse sind im Grunde alle nicht neu und sollten sicher nicht als Patentrezept für ein gelingendes Leben herangezogen werden. Dennoch liefert es ein paar gute Gedanken und kann einigen Menschen sicherlich hilfreiche Anregungen bieten.