Zurück zu den Wurzeln des Hexers
Mit Kreuzweg der Raben kehrt Andrzej Sapkowski zu den Ursprüngen zurück und erzählt von den Jugendjahren Geralt von Rivas.
Wir begegnen einem unerfahrenen Geralt, der Kaer Morhen verlässt und seine ersten Aufträge annimmt. Dabei muss er nicht nur lernen, mit den Gefahren seiner Arbeit umzugehen, sondern auch erfahren, wie wenig Dankbarkeit er von den Menschen erwarten darf, die er vor Monstern beschützt. In Preston Hold, einem älteren Hexer, findet er einen Mentor, der ihn ein Stück seines Weges begleitet und zugleich interessante Einblicke in die Geschichte des Hexerordens ermöglicht.
Sapkowskis unverwechselbarer Stil ist geblieben: knappe, pointierte Dialoge, schwarzer Humor und moralische Grauzonen, in denen Gut und Böse selten sauber voneinander zu trennen sind. Wer die politischen Verwicklungen der späteren Bände mitunter als sperrig empfunden hat, dürfte sich über die Rückkehr zu den Monstern und den damit verbundenen moralischen Dilemmata freuen. Auch das Worldbuilding wird behutsam erweitert, ohne dass die Geschichte unter unnötigen Erklärungen leidet.
Für mich war es eine gelungene, nostalgische Rückkehr in die Welt des Hexers. Geralt ist hier noch nicht der abgeklärte Einzelgänger, den wir kennen, sondern ein junger Mann, der seinen Platz in einer feindseligen Welt erst finden muss. Gerade dieser Blick auf seine Anfänge verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz.
Ein Wiedersehen, das Witcher-Fans Freude bereiten dürfte – und eine willkommene Gelegenheit, einen der bekanntesten Hexer der Fantasyliteratur noch einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.
Wir begegnen einem unerfahrenen Geralt, der Kaer Morhen verlässt und seine ersten Aufträge annimmt. Dabei muss er nicht nur lernen, mit den Gefahren seiner Arbeit umzugehen, sondern auch erfahren, wie wenig Dankbarkeit er von den Menschen erwarten darf, die er vor Monstern beschützt. In Preston Hold, einem älteren Hexer, findet er einen Mentor, der ihn ein Stück seines Weges begleitet und zugleich interessante Einblicke in die Geschichte des Hexerordens ermöglicht.
Sapkowskis unverwechselbarer Stil ist geblieben: knappe, pointierte Dialoge, schwarzer Humor und moralische Grauzonen, in denen Gut und Böse selten sauber voneinander zu trennen sind. Wer die politischen Verwicklungen der späteren Bände mitunter als sperrig empfunden hat, dürfte sich über die Rückkehr zu den Monstern und den damit verbundenen moralischen Dilemmata freuen. Auch das Worldbuilding wird behutsam erweitert, ohne dass die Geschichte unter unnötigen Erklärungen leidet.
Für mich war es eine gelungene, nostalgische Rückkehr in die Welt des Hexers. Geralt ist hier noch nicht der abgeklärte Einzelgänger, den wir kennen, sondern ein junger Mann, der seinen Platz in einer feindseligen Welt erst finden muss. Gerade dieser Blick auf seine Anfänge verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz.
Ein Wiedersehen, das Witcher-Fans Freude bereiten dürfte – und eine willkommene Gelegenheit, einen der bekanntesten Hexer der Fantasyliteratur noch einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.