Blick in kleine, ganz große Leben
Zuerst einmal, ich mag keine großen Städte, schon gar nicht Berlin und noch weniger Kreuzberg. Trotzdem fand ich schon die Leseprobe und das Cover so interessant, dass ich das Buch gern lesen wollte und ich habe es nicht bereut.
Henning und Anna führen mitten im tosenden Berlin ein Inselleben. Keine Rede, im ganzen Buch nicht, von vollen Straßen, Staus, lauten und unangenehmen Menschen und Banden, von Kriminalität. Nur Anna und nur Henning und später dann Alex.
Das hat mir richtig gut gefallen. Anna und Henning scheinen etwas aus der Zeit gefallen.
Anna trauert einer davongelaufenen Freundin nach und kann einfach nicht verstehen, wie sie Hals über Kopf ohne Ankündigung aus ihrem Leben ging, einfach so ohne Streit. Anna betreibt einen Pflanzen-, keinen Blumenladen, in dem sie Bilder malt.
Henning hat das Mietshaus seiner dementen Mutter übernommen. Er wohnt hier und hat einen Laden neben Annas, ein Antiquariat. Hier schreibt er, zum Beispiel die Geschichte des Hauses auf.
Anna bringt ihm jeden Tag einen Kaffee, den sie bei einem nahe Bäckereigeschäft kauft, vorbei. Sie reden ein wenig, schweigen viel.
Beide führen ein sehr ruhiges Eigenbrötlerleben. Bis Alex kommt.
Ein wunderbar warmes und leises Buch, so empfand ich es jedenfalls beim Lesen. Die drei Protagonisten sind mir direkt ans Herz gewachsen und ich konnte mir gut vorstellen, was im leisen Leben von Berlin so abgeht.
Henning und Anna führen mitten im tosenden Berlin ein Inselleben. Keine Rede, im ganzen Buch nicht, von vollen Straßen, Staus, lauten und unangenehmen Menschen und Banden, von Kriminalität. Nur Anna und nur Henning und später dann Alex.
Das hat mir richtig gut gefallen. Anna und Henning scheinen etwas aus der Zeit gefallen.
Anna trauert einer davongelaufenen Freundin nach und kann einfach nicht verstehen, wie sie Hals über Kopf ohne Ankündigung aus ihrem Leben ging, einfach so ohne Streit. Anna betreibt einen Pflanzen-, keinen Blumenladen, in dem sie Bilder malt.
Henning hat das Mietshaus seiner dementen Mutter übernommen. Er wohnt hier und hat einen Laden neben Annas, ein Antiquariat. Hier schreibt er, zum Beispiel die Geschichte des Hauses auf.
Anna bringt ihm jeden Tag einen Kaffee, den sie bei einem nahe Bäckereigeschäft kauft, vorbei. Sie reden ein wenig, schweigen viel.
Beide führen ein sehr ruhiges Eigenbrötlerleben. Bis Alex kommt.
Ein wunderbar warmes und leises Buch, so empfand ich es jedenfalls beim Lesen. Die drei Protagonisten sind mir direkt ans Herz gewachsen und ich konnte mir gut vorstellen, was im leisen Leben von Berlin so abgeht.