durchwachsen
„Lass uns noch bleiben“ von Saskia Luka ist ein Roman, der mich leider nicht so richtig packen konnte – obwohl ich die Idee dahinter und einige Elemente durchaus mochte. Ich fand das Buch ganz gut, aber die Geschichte hat mich emotional und erzählerisch nicht vollständig überzeugt.
Die Handlung begleitet Anna, deren Leben im Berliner Kiez ins Straucheln gerät, als ihre Freundin plötzlich ohne ein Wort verschwindet. Halt findet sie vorerst nur in ihrem Pflanzenladen – einem kleinen grünen Mikrokosmos, der mehr ist als ein Geschäft: Zufluchtsort, Pflanzenklinik, Zuhause auf Zeit. Unterstützt wird Anna außerdem von ihrem charmanten Nachbarn, einem ruhigen, warmherzigen Antiquar. Als dann der lebendige, optimistische Alex in ihr Leben stolpert und die Suche nach der Freundin ins Rollen bringt, beginnt eine Reise, die vieles verändert – nur anders, als Anna erwartet hätte.
Was mir gefallen hat: Die Atmosphäre des Pflanzenladens ist liebevoll und bildhaft beschrieben, fast schon wie ein eigener Charakter. Auch die Nebenfiguren – besonders der Antiquar und Alex – bringen Wärme und Dynamik in die Story. Es gibt viele schöne, stille Momente, die zeigen, wie tröstlich Orte und Menschen sein können, wenn der Rest der Welt verschwimmt.
Aber genau hier liegt für mich auch das Problem: Trotz der emotionalen Themen und der Suche nach der Wahrheit blieb die Geschichte für mich zu distanziert und stellenweise zu vage. Der Funke wollte nicht ganz überspringen, der Plot blieb mir insgesamt zu wenig greifbar, und die Entwicklung wirkte für mich nicht immer stimmig oder ausreichend aufgebaut. Manche Entscheidungen und Wendungen konnten mich schlicht nicht überzeugen.
Zudem fiel es mir schwer, mich komplett auf die Geschichte einzulassen, weil sie zwar vieles andeutet, aber wenig davon wirklich vertieft. Dadurch blieb das Leseerlebnis für mich etwas flach – was schade ist, denn Potenzial war definitiv da.
Fazit: Ein Roman mit schöner Kiez- und Pflanzen-Atmosphäre und liebenswerten Figuren, der mich jedoch nicht vollständig mitnehmen konnte. Ganz gut für Zwischendurch, aber für mich leider nicht die erhoffte emotionale Wucht. Für alle, die ruhige, leicht melancholische Kiez-Geschichten mögen, könnte es trotzdem ein Treffer sein – mich hat es leider nicht ganz erreicht.
Die Handlung begleitet Anna, deren Leben im Berliner Kiez ins Straucheln gerät, als ihre Freundin plötzlich ohne ein Wort verschwindet. Halt findet sie vorerst nur in ihrem Pflanzenladen – einem kleinen grünen Mikrokosmos, der mehr ist als ein Geschäft: Zufluchtsort, Pflanzenklinik, Zuhause auf Zeit. Unterstützt wird Anna außerdem von ihrem charmanten Nachbarn, einem ruhigen, warmherzigen Antiquar. Als dann der lebendige, optimistische Alex in ihr Leben stolpert und die Suche nach der Freundin ins Rollen bringt, beginnt eine Reise, die vieles verändert – nur anders, als Anna erwartet hätte.
Was mir gefallen hat: Die Atmosphäre des Pflanzenladens ist liebevoll und bildhaft beschrieben, fast schon wie ein eigener Charakter. Auch die Nebenfiguren – besonders der Antiquar und Alex – bringen Wärme und Dynamik in die Story. Es gibt viele schöne, stille Momente, die zeigen, wie tröstlich Orte und Menschen sein können, wenn der Rest der Welt verschwimmt.
Aber genau hier liegt für mich auch das Problem: Trotz der emotionalen Themen und der Suche nach der Wahrheit blieb die Geschichte für mich zu distanziert und stellenweise zu vage. Der Funke wollte nicht ganz überspringen, der Plot blieb mir insgesamt zu wenig greifbar, und die Entwicklung wirkte für mich nicht immer stimmig oder ausreichend aufgebaut. Manche Entscheidungen und Wendungen konnten mich schlicht nicht überzeugen.
Zudem fiel es mir schwer, mich komplett auf die Geschichte einzulassen, weil sie zwar vieles andeutet, aber wenig davon wirklich vertieft. Dadurch blieb das Leseerlebnis für mich etwas flach – was schade ist, denn Potenzial war definitiv da.
Fazit: Ein Roman mit schöner Kiez- und Pflanzen-Atmosphäre und liebenswerten Figuren, der mich jedoch nicht vollständig mitnehmen konnte. Ganz gut für Zwischendurch, aber für mich leider nicht die erhoffte emotionale Wucht. Für alle, die ruhige, leicht melancholische Kiez-Geschichten mögen, könnte es trotzdem ein Treffer sein – mich hat es leider nicht ganz erreicht.