Ein ruhiger Roman, der mich emotional leider gar nicht erreichen konnte
Ich halte viel auf das Verlagsprogramm des Kein & Aber Verlags, doch dieser Roman konnte mich trotz seines vielversprechenden Covers leider nicht erreichen. Der Klappentext hat mich eine Geschichte erwarten lassen, in der es viel um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Doch genau an dem Punkt mangelte es für mich an so einigem.
Die queere Identität der Protagonistin, die gleichzeitig überhaupt nicht gesondert thematisiert wird, ist mir positiv aufgefallen. Ebenso hat Saskia Luka nicht nur mit Alex, sondern auch mit Henning, dem Antiquar neben Annas Pflanzenladen, wirklich liebenswerte Figuren geschrieben. Ich mochte ihre Sanftheit wirklich gern und auch die zugrundeliegende Ruhe der Geschichte hätte eine tolle Grundlage sein können.
Doch für mich ist es ganz klar an den Dialogen und Interaktionen der Figuren gescheitert. Die Gespräche kamen mir eindeutig zu oft vor wie separat geführte Monologe, auf eine Aussage der einen Person folgte nicht selten ein völlig davon losgelöster Satz der anderen Figur. So etwas macht mich beim Lesen leider regelrecht sauer, weil ich es einfach nicht verstehe. Für mich geht das komplette Miteinander damit verloren.
Auch allgemein war die Sprache nicht meins. Stellenweise zu poetisch, dann wieder zu flüchtig - ich kam einfach gar nicht rein ins Buch. Und damit konnte ich weder eine konsistente Handlung finden noch einen echten Entwicklungsprozess auf Seiten der Protagonistin. Meine Erwartungen wurden hier also leider enttäuscht, der Roman konnte mich emotional dafür viel zu wenig erreichen.
Die queere Identität der Protagonistin, die gleichzeitig überhaupt nicht gesondert thematisiert wird, ist mir positiv aufgefallen. Ebenso hat Saskia Luka nicht nur mit Alex, sondern auch mit Henning, dem Antiquar neben Annas Pflanzenladen, wirklich liebenswerte Figuren geschrieben. Ich mochte ihre Sanftheit wirklich gern und auch die zugrundeliegende Ruhe der Geschichte hätte eine tolle Grundlage sein können.
Doch für mich ist es ganz klar an den Dialogen und Interaktionen der Figuren gescheitert. Die Gespräche kamen mir eindeutig zu oft vor wie separat geführte Monologe, auf eine Aussage der einen Person folgte nicht selten ein völlig davon losgelöster Satz der anderen Figur. So etwas macht mich beim Lesen leider regelrecht sauer, weil ich es einfach nicht verstehe. Für mich geht das komplette Miteinander damit verloren.
Auch allgemein war die Sprache nicht meins. Stellenweise zu poetisch, dann wieder zu flüchtig - ich kam einfach gar nicht rein ins Buch. Und damit konnte ich weder eine konsistente Handlung finden noch einen echten Entwicklungsprozess auf Seiten der Protagonistin. Meine Erwartungen wurden hier also leider enttäuscht, der Roman konnte mich emotional dafür viel zu wenig erreichen.