Ruhig und einfühlsam
Das Cover zu Saskia Lukas Roman „Lass uns noch bleiben“ gefällt mir sehr gut. Der Roman hat mich nicht enttäuscht. Auf gerade mal 190 Seiten erzählt die Autorin etwa ein Jahr aus dem Leben von Anna. Sie führt einen Pflanzenladen und in unmittelbarer Nähe Henning ein Antiquariat. Sie bringt ihm einen Kaktus und darf dafür Bücher lesen. Anna vermisst ihre Freundin sehr, sie ist einfach verschwunden. Täglich geht sie mit Kaffee zu Henning, dieses tägliche Ritual lenkt sie etwas von ihren Gedanken um Vinka ab. Plötzlich taucht ein junger Mann in ihrem Laden auf und bittet sie, sein Inserat zur Wohnungssuche auszuhängen. Eigentlich wollte er eine Rose kaufen, da Anna aber einen Pflanzen- und keinen Blumenladen hat, bekommt er auch keine Rose.Natürlich hängt sie das Inserat nicht auf, da könnte ja jeder mit einem Inserat bei ihr auftauchen.
Aber Alex kommt wieder und fragt nach Ergebnissen. Da entscheidet Anna spontan, dass er bei ihr wohnen kann. Da Alex in einer Bar arbeitet werden sie sich in der Wohnung kaum sehen. Alex gelingt es Anna aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Sie ist nicht der gesellige Typ und verbringt die Abende und Wochenenden lieber allein. Sie nimmt die Einladung in die Bar an, um zu sehen wo Alex arbeitet.
Die Gedanken um Vinka lassen sie nicht los. So entschließt sie sich nach ihr zu suchen. Diese Suche verändert ihr Leben weiter. Henning stellt sein Auto zur Verfügung und Alex begleitet sie.
In leisen Tönen schreibt Luka über Freundschaft, den Sinn des Lebens und das Loslassen von Erinnerungen.
Wer einen spannungsgeladen Roman erwartet ist hier eindeutig falsch. Obwohl der Roman über Alltägliches berichtet, war er nicht langweilig und bleibt auch im Nachhinein in meinen Gedanken, eben weil er so ruhig und einfühlsam geschrieben ist.
Aber Alex kommt wieder und fragt nach Ergebnissen. Da entscheidet Anna spontan, dass er bei ihr wohnen kann. Da Alex in einer Bar arbeitet werden sie sich in der Wohnung kaum sehen. Alex gelingt es Anna aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Sie ist nicht der gesellige Typ und verbringt die Abende und Wochenenden lieber allein. Sie nimmt die Einladung in die Bar an, um zu sehen wo Alex arbeitet.
Die Gedanken um Vinka lassen sie nicht los. So entschließt sie sich nach ihr zu suchen. Diese Suche verändert ihr Leben weiter. Henning stellt sein Auto zur Verfügung und Alex begleitet sie.
In leisen Tönen schreibt Luka über Freundschaft, den Sinn des Lebens und das Loslassen von Erinnerungen.
Wer einen spannungsgeladen Roman erwartet ist hier eindeutig falsch. Obwohl der Roman über Alltägliches berichtet, war er nicht langweilig und bleibt auch im Nachhinein in meinen Gedanken, eben weil er so ruhig und einfühlsam geschrieben ist.