Das Buch des Jahres
Lázár ist für mich persönlich das Buch des Jahres. Zum ersten Mal in meinem Leben ertappe ich mich dabei, neidisch auf das literarische Talent eines Autors zu sein. Mit einer beeindruckenden Leichtigkeit wechselt er zwischen den Perspektiven der Protagonisten und schafft es dennoch, trotz der zahlreichen Wechsel innerhalb der Kapitel, eine klare Struktur beizubehalten ohne dass Leserinnen und Leser den Faden verlieren.
Zudem formuliert er Sätze, die so wunderschön konzipiert sind, dass sie einem fast wie Wasser den Hals hinunterfließen, wenn man es so ausdrücken möchte. :) Kaum zu glauben, dass der Autor noch so jung ist. Und nicht, weil ich jungen Menschen nicht zutrauen würde, ein literarisch anspruchsvolles, gut konzipiertes, realistisches und zugleich unglaublich hartes Werk (Stichwort: Kriegsverbrechen) zu schaffen. Ich bin selbst ähnlich alt wie der Autor. Sondern vielmehr, weil sein Alter für mich im Umkehrschluss bedeutet, dass er vermutlich nicht ein Jahrzehnt, an diesem Buch gearbeitet hat, sondern in deutlich kürzerer Zeit etwas so Großes geschaffen hat.
Ich bin fasziniert und sehr gespannt, was wir in den kommenden Jahren noch alles von Nelio Biedermann lesen und sehen dürfen.
Zudem formuliert er Sätze, die so wunderschön konzipiert sind, dass sie einem fast wie Wasser den Hals hinunterfließen, wenn man es so ausdrücken möchte. :) Kaum zu glauben, dass der Autor noch so jung ist. Und nicht, weil ich jungen Menschen nicht zutrauen würde, ein literarisch anspruchsvolles, gut konzipiertes, realistisches und zugleich unglaublich hartes Werk (Stichwort: Kriegsverbrechen) zu schaffen. Ich bin selbst ähnlich alt wie der Autor. Sondern vielmehr, weil sein Alter für mich im Umkehrschluss bedeutet, dass er vermutlich nicht ein Jahrzehnt, an diesem Buch gearbeitet hat, sondern in deutlich kürzerer Zeit etwas so Großes geschaffen hat.
Ich bin fasziniert und sehr gespannt, was wir in den kommenden Jahren noch alles von Nelio Biedermann lesen und sehen dürfen.