Ein Mehrgenerationenroman, der mich in seiner Intensität und Wucht sehr überraschte und in seinen Bann zog.
Inspiriert von seiner Familiengeschichte erzählt der Autor mit starken Bildern den Niedergang einer ungarischen Adelsfamilie zwischen 1900 und 1950.
Aus dem Klappentext lässt sich nicht erahnen, durch welche schonungslosen Tiefen die Erzählung führen wird, sodass ich immer wieder absetzen und durchatmen musste, um nicht übervoll mitgerissen zu werden. Gleichzeitig konnte ich von dieser Intensität nicht genug bekommen und hoffte und bangte mit jeder einzelnen Figur.
Dass fast ausschließlich beschrieben wird und Dialoge kaum vorkommen, gibt der Geschichte etwas Märchenhaftes, fast Entrücktes. Durch seine ungewöhnlich bildhafte Sprache schafft der Autor eine intensive Nähe zu den Figuren, die bis zum letzten Satz anhält.
Ich kann das Buch sehr empfehlen, wenn man sich nicht vor ehrlichen, direkten, manchmal auch brutalen Szenen scheut und tief in eine entrückte und gleichzeitig nahe Welt eintauchen möchte.
Es ist kein abgründiger Roman, sondern ein zutiefst menschlicher – und genau das macht ihn so lesenswert.
Aus dem Klappentext lässt sich nicht erahnen, durch welche schonungslosen Tiefen die Erzählung führen wird, sodass ich immer wieder absetzen und durchatmen musste, um nicht übervoll mitgerissen zu werden. Gleichzeitig konnte ich von dieser Intensität nicht genug bekommen und hoffte und bangte mit jeder einzelnen Figur.
Dass fast ausschließlich beschrieben wird und Dialoge kaum vorkommen, gibt der Geschichte etwas Märchenhaftes, fast Entrücktes. Durch seine ungewöhnlich bildhafte Sprache schafft der Autor eine intensive Nähe zu den Figuren, die bis zum letzten Satz anhält.
Ich kann das Buch sehr empfehlen, wenn man sich nicht vor ehrlichen, direkten, manchmal auch brutalen Szenen scheut und tief in eine entrückte und gleichzeitig nahe Welt eintauchen möchte.
Es ist kein abgründiger Roman, sondern ein zutiefst menschlicher – und genau das macht ihn so lesenswert.